Nicht nur Gast, sondern Teilnehmer

Die Drei-Länder-Tagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Gefäßchirurgie in Berlin vom 07. bis 11. September 2010.

 

Der Mangel an Nachwuchsärzten rückt deren evolutionäre Vorstufen, die Medizinstudenten in den Fokus von Krankenhäusern und Fachgesellschaften.

Die Gesellschaften für Gefäßchirurgie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten anlässlich ihrer Drei-Länder-Tagung ein besonders dickes Paket geschnürt und es „Kampagne: Junge Mediziner für die Gefäßmedizin” genannt.

Jeweils zwei Studenten jeder medizinischen Fakultät aus den Teilnehmerländern konnten umsonst vier Tage am Kongress in Berlin teilnehmen, bekamen Übernachtung und Anreisekosten erstattet und wurden obendrein noch mit einem eigens auf sie zugeschnittenen Programm bedacht.

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Damenprogramm in Regensburg- DPG Frühjahrstagung die Zweite

Vom 21.03. bis 25.03.2010 begleitete ich meine Freundin zur Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Während Claudia ihren Vortrag hielt und den zahlreichen Sessions beiwohnte, vertrieb ich mir die Zeit, prüfungsstress bedingt, in der Universitätsbibliothek. Trotz etlicher Arbeit, nutzte ich natürlich die Pausen, um meine temporäre Lernumgebung zu erkunden:

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DPG Frühjahrstagung die Erste …

Claudia Kaiser DPG RegensburgSeit dem 21.03.2010 hat die Deutsche Physikalische Gesellschaft zu ihrer alljährlichen Frühjahrstagung geladen. Noch bis zum 26.03.2010 treffen sich Physiker und deren Disziplinen angetane Wissenschaftler in Regensburg um über ihre neusten Erkenntnisse aus der breit gefächerten Welt der Naturwissenschaft zu diskutieren, spannenden Vorträgen zu lauschen und mehr über die neusten Forschungsergebnisse auf den ausgestellten Postern zu erfahren.

Claudia Kaiser Vortrag DPG Regensburg 2010Im Rahmen meiner Arbeit im Projekt SPP1259 “Intelligent Hydrogels”  hatte ich die Möglichkeit erhalten, einen Vortrag für diese Tagung einzureichen. Gestern Nachmittag präsentierte ich dann auf der Focus Session “Structure and Dynamics of Responsive Hydrogels” meine Ergebnisse zum Thema “Crosslinking and Patterning of Sensitive Polymers with Electron Beam Lithography: Sensoric Application”.

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Wellcome to Dortmund … Kolloquium “Intelligente Hydrogele”

img_0049Die Ruhe der Semesterferien nutzend, habe ich mich am 21.09.2009 auf den Weg nach Dortmund gemacht, um am Kolloquium meines Schwerpunktprogramms teilzunehmen. Im Rahmen des SPP 1259 treffen sich einige der beteiligten Forschergruppen mehrmals im Jahr und berichten vom aktuellen Stand ihrer Arbeit.
Nachdem ich meine Arbeit 2007 bereits in Berlin präsentiert habe, durfte ich mich diesmal sogar an der englischen Version eines Vortrags versuchen.

Vor der eigentlichen Dienstreise stand zunächst die Planung von Anfahrt und Hotel. Zweiteres war eher einfach, da die Organisatoren immer einige Varianten vorschlagen. Das ausgewählte Park Inn war definitiv die richtige Wahl. Angenehmer Komfort, ein perfektes Frühstücksbüffet und für die Verfolgung der privaten sportlichen Ziele ein kleiner Fitnessbereich. Nur die Anreise führte kurzzeitig zu einigen Schockmomenten. Mit der Deutschen Bahn sollte der Spass fast 7h dauern!? Abgelehnt!

Aber zum Glück gibt es ja das Flugzeug. Innerhalb 1h war ich von Dresden in Düsseldorf und von dort ging es direkt, dann doch wieder mit einem Zug, nach Dortmund. Insgesamt war ich aber nur 3h unterwegs. Fazit: fliegen fetzt. Start mit lustigem Pilot … bye bye Dresden … einige Minuten zwischen den Wolken … kurz über ihnen (grenzenlose Freiheit) … und zack, schon wieder im Landeanflug.

Was kann ich im Dunkeln über Dortmund sagen? Zu wenig Straßenschilder und definitiv zuviele Treppen in der Innenstadt für meinen Koffer.

Nach einer kurzen Nacht (die Modifikation des Vortrags in letzter Minute hat sich doch noch als notwendig erwiesen), einem tollen Frühstücksbuffet mit Literweise Kaffee und einem erneuten Treppenmarathon quer durch Dortmund (700m sind nicht immer eine überblickbare Distanz) war das Tagungsgebäude erreicht. Ich bin begeistert! Das Herenberg City Center ist mal eine angemessene Localität. Im 18. Stock hat man einen tollen Überblick über die Stadt.

Punkt 09:00 Uhr schlug dann auch meine Stunde. Unter dem Titel “Crosslinking and Patterning of Sensitiv Polymers with Electron Beam Lithography: Sensor Application” gab ich dem Auditorium einen Überblick über meine Forschung der letzten 2 Jahre und welche Ideen mir noch für die Zukunft durch den Kopf spuken. Auch das Englisch lief erstaunlich gut, keiner schaute entsetzt und niemand verließ fluchtartig den Raum.
Den Rest der 2 Tage genoß ich dann meine Kollegen. Die Themenvielfalt war wieder einmal beeindruckend und es sind doch einige interessante Ansätze präsentiert worden, die ich für meine Arbeit in Betracht ziehen werde.

Was ich wie immer positiv anmerken muss, ist die kulinarische Versorgung. Das geliebte Kaffeehaus um die Ecke und vor Ort in wirklich jeder Pause ein abwechslungsreiches Buffet.

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First Impressions – Sightseeing in Köln

Bevor ich am Freitag mit vollem Elan in den Vorlesungsmarathon der Bunsentagung starte, habe ich den Feiertag für eine kleine Sightseeing-Tour durch Köln genutzt.

Erster Anlaufpunkt war des Schokoladenmuseum. Sehr empfehlenswert, viel Interessantes, überall ein leichter Duft nach der kalorienreichen Sünde und ein riesiger Schokobrunnen der neidisch macht.

Nach soviel Schokolade war mir dann nach einer richtig deftigen Zwischenmahlzeit. Als ideales Ziel hat sich da der orginal Tatort-Grillstand erwiesen. Wie durch ein Zufall stand er direkt vor dem Museum. Bei Currywurst, Pommes und meinem allerersten Kölsch kam dann auch ein bißchen Feiertagsstimmung auf.

Den Abschluss des Tages bildete die Besichtigung des Kölner Doms und die Besteigung der Turmspitze. Nach 533 Stufen bis nach Oben lag das Mittag nicht mehr ganz so schwer im Magen.
Besonders beeindruckend fand ich allerdings das (umstrittene) Richterfenster. Hier wurde moderne Kunst mit der Tradition der Kirchenfenster verbunden. Die Farbenspiele im Sonnenlicht sind absolut faszinierend.

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