Hochspannung für die tiefe Geothermie – Dresdner Maschinenbauer gewinnt Innovationspreis

bauma2010_pl00231Das Team von Blogging for Science gratuliert dem TU-Wissenschaftler Erik Anders (Maschinenbauer, Institut Fördertechnik, Baumaschinen und Logistik) (Bildquelle) zum Innovationspreis in der Kategorie Forschung auf der diesjährigen Baumaschinenmesse BAUMA 2010.

Wir freuen uns, einen Gastbeitrag über seine Forschungen zum Thema “Hochspannung für die tiefe Geothermie” veröffentlichen zu können und so unseren Lesern einen kleinen Einblick in seine Arbeit geben zu dürfen.

In der Erdkruste ist ein nahezu unerschöpflicher Vorrat an thermischer Energie gespeichert. Durch Anwendung des sogenannten „Hot – Dry – Rock – Verfahrens“ kann die vorhandene Wärme in elektrischen Strom umgewandelt werden. Diese Technologie bietet die Möglichkeit, unabhängig von Wind und Sonne, Grundlastkraftwerke für die CO2-freie Stromproduktion zu bauen.

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“Der Tag könnte auch 48 Stunden haben und man würde immer noch nicht mit der Arbeit fertig werden.” Wer kennt derartige Aussagen nicht? Doch es gibt eine interessante Erkenntnis, die alle Workaholics und andere, die gern und viel arbeiten, erfreuen wird. Die Tage werden länger…

@ pixelio/ by december girl
@ pixelio/ by december girl

Ein uns allen bekannter Effekt tritt bspw. im Auto beim Anfahren auf. Fährt man an, ist der Insasse ein träger Körper, der der Antriebskraft (zwar nur äußerst wenig) entgegenwirkt. Betrachtet man nun die Wassermassen der Erdoberfläche fällt auf, dass diese kein fester Körper, sondern in der Lage zu fließen sind. Dadurch tritt eine Reibung auf den Meeresboden auf, der die Erdrotation “abbremst”. In 100 Jahren verlängert sich so der Tag um 0,01 Sekunden. Unsere Generation und auch unsere Kinder werden davon nicht viel haben, aber Geologen rechnen ja nicht nur mit wenigen tausend Jahren. Zeiträume von Millionen von Jahren sind da bedeutender und auf diese Spanne betrachtet, wirken sich 0,01s/100a deutlich aus.

by Erik Vranic

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    Eine Gesteins- und Mineralienausstellung … für viele ist das gleichbedeutend mit einem langweiligen Sonntagsausflug, wenn das Wetter gerade einmal den Spaziergang verhindert. Doch weit gefehlt … Am 06.12.2009 bekam ich die Gelegenheit, die Terra Mineralia zu besuchen und meine bereits hohen Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen.

    Die Mineralsammlerin Erika Pohl-Ströher übergab die wohl weltweit größte private Sammlung an Gesteinen und Mineralen 2004 der TU Bergakademie Freiberg, um sie so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seit der Eröffnung der Terra Mineralia im Jahr 2008 schlagen die Herzen der Geografen, Geologen, Hobbybuddler und Steinesammler höher. Auf 5 Etagen finden sich rund 3.500 Mineralien, Stufen genannt, von allen Kontinenten. Auch extraterrestrische Objekte sind im Erdgeschoss zu besichtigen. Am Ende des Rundgangs bildet die “Schatzkammer” mit den wohl schönsten Stufen das optische Highlight.

    Selbst die Jüngsten von uns kommen bei diesem Rundgang nicht zu kurz. So polarisiert ein Labor zum Selberforschen mit Mikroskopen, Kratzplatten und vielen Gesteins- und Mineralproben unsere junge Generation, aber auch die Älteren von uns probieren sich als Hobbygeologen.

    Meiner Meinung nach ist die Terra Mineralia ein lohnenswertes Ausflugsziel für die ganze Familie.

    by Erik Vranic

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    Eines der weltgrößten Indium-Vorkommen wurde im Erzgebirge von Forschern der Bergakademie Freiberg entdeckt.
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    Die Besucher können alles über die Fundorte auf den Kontinenten, ihre Entstehung, ihre Eigenschaften und ihre Verwendung erfahren. Zusätzlich stehen neuste Forschungsgeräte zur Bestimmung eigener Exemplare zur Verfügung.

    Die Ausstellung im Schloss Freudenstein ist von Dienstag bis Sonntag von 10:00-18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro.

    Ausführliche Infos auch hier.

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