Kann das Erzgebirge der deutschen Chip-Industrie einen Auftrieb geben?

Eines der weltgrößten Indium-Vorkommen wurde im Erzgebirge von Forschern der Bergakademie Freiberg entdeckt.
Man fand eine Lagerstätte mit ungefähr 1.000t des Metalls. Da es sich um einen sehr seltenen und damit teuren Grundstoff für die Chipindustrie handelt, gehen die Forscher davon aus, dass der Fund einen enormen wirtschaftlichen Wert für die Displayfertigung und Solarzellenproduktion darstellt.  Genau Zahlen sind aber erst möglich, wenn der aktuelle Weltmarktpreis gegen die Abbaukosten gerechnet wird. Ob eine Förderung dann noch rentabel ist, bleibt abzuwarten.

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Terra Mineralia - Größte private Mineraliensammlung

Die Mineralienausstellung “terra mineralia” ist die weltgrößte private Sammlung verschiedenster Minerale, Edelsteine und Meteoriten. Die Schweizerin Erika Pohl überließ 2004 diese Zusammenstellung der Bergakademie Freiberg als Dauerleihgabe. Neben Antimoniten aus China, Quarzen aus Brasilien oder Calciten aus den USA, gehören ebenso Gesteine aus dem Inneren der Erde und den Weiten des Alls zu den gezeigten Ausstellungsstücken in über 140 Vitrinen.
Die Besucher können alles über die Fundorte auf den Kontinenten, ihre Entstehung, ihre Eigenschaften und ihre Verwendung erfahren. Zusätzlich stehen neuste Forschungsgeräte zur Bestimmung eigener Exemplare zur Verfügung.

Die Ausstellung im Schloss Freudenstein ist von Dienstag bis Sonntag von 10:00-18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro.

Ausführliche Infos auch hier.

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Kochen auf dem Meeresgrund

Bremer Forscher haben am 5ten Breitengrad in Äquatornähe im Atlantik nach Angaben des “New Scientist Environment” eine über 400°C heiße Wasserquelle gefunden. Es handelt sich um die Klasse der speziellen Fluide, d.h. eine Mischung aus Flüssigkeit und Gas, die hier aus einen Sulfid-Schornstein kommt und durch hohen Druck bei Temperaturen über dem kritischen Punkt entsteht.
Nun hoffen die Wissenschaftler neue Kenntnisse über die Verteilung von Stoffen wie Gold, Kupfer, Eisen und Mineralien im Atlantik zu erhalten.

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OneGeology - Gesteine digital

Mit ihrem Online-Projekt “OneGeology” präsentieren Geologen aus 55 Ländern den Gesteinsaufbau unserer Erde im Internet. Was auffällt, alles ist sehr bunt. Dies liegt aber nicht an der Farbenbegeisterung der Wissenschaftler, sondern ist wegen der Vielfalt der Gesteine notwendig, damit diese exakt kartographisch dargestellt werden können. Der Betrachter hat die Möglichkeit sämtliche geologische Begebenheiten der Welt anzusehen und einzelne Ausschnitte zu vergrößern.

by Anne Allendorf

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Blick in das Innere der Erde…

Bereits zum 7. Mal findet am 21. September 2008 der „Tag des Geotops“ statt. Bundesweit werden Geotope, d.h. erdgeschichtlich relevante Aufschlüsse, Landschaftsformen und einzelne Objekte wie Findlinge, Quellen oder Höhlen vorgestellt. Einbezogen werden zusätzlich in Abbau befindliche Sand- und Kiesgruben, Steinbrüche, geologische und bergbaukundliche Lehrpfade sowie Schaubergwerke oder Geo- und Bergbaumuseen. Dieser „Tag des Geotops“ geht zurück auf eine Initiative der Akademie der Geowissenschaften in Hannover. In Anlehnung an den „Tag des offenen Denkmals“ sollen geologische Zusammenhänge, Wechselwirkungen im System Erde und die Bedeutung von Geotopen sowie des Geotopschutzes näher gebracht werden.

Informationen über Geotope im Allgemeinen und zu den Aktivitäten zum „Tag des Geotops“ in den einzelnen Bundesländern können über das Internetportal link abgerufen werden.

Bildquelle

von  Anne Allendorf

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