Halit

Und wieder ist meine Mineraliensammlung um 2 Exponate reicher. Es handelt sich um 2 Halitstufen aus Thüringen. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Anne Allendorf und Thomas Schicht, von denen ich diese beiden Stufen bekommen habe.

Die erste Stufe misst ca. 15×18cm und hat farblose würfelförmige Kristalle. Die einzelnen Würfel haben eine Kantenlänge von ca. 2cm.

Die zweite Stufe misst ca. 20×10cm. Sie ist durch Gitterfehler teils blau eingefärbt, durch Einlagerung von Hämatit teils rot.

Halit, auch als Steinsalz bekannt, hat eine Härte von 2 und einen weißen Strich. Die Kristallform ist kubisch und ist meist in Würfeln, seltener in Oktaedern, ausgebildet. Das Mineral kommt weltweit in Steinsalz- Lagerstätten vor, sowie in dünnen Krusten auf der Oberfläche, die durch Verdunstung von Salzwasser entstanden sind.

Steinsalz wird heute für zahlreiche Zwecke verwendet, z.B. als Speisesalz oder als Badezusatz.

by Erik Vranic

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Malachit

img_1170Seit Kurzem ist meine Mineraliensammlung um eine Stufe eines Malachits reicher. Die Stufe misst ca. 20×15cm und stammt von einem Mineraliensammler aus Freiberg.

Malachit gehört zu den Carbonaten mit einer charakteristischen grünlichen Färbung. Es kommt vor allem bei Kupferlagerstätten vor und weist auch Kupferanteile in der Kristallstruktur auf. Die Härte beträgt ca. 4 und es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem aus. Das Mineral weist einen ausgeprägten Pleochroismus auf, die Strichfarbe ist hellgrün. Die geringe Härte bewirkt eine Neigung zu spröden und unebenen Bruch.

Malachit wird vor allem als Schmuckstein und Pigment verwendet.

by Erik Vranic

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Hochspannung für die tiefe Geothermie - Dresdner Maschinenbauer gewinnt Innovationspreis

bauma2010_pl00231Das Team von Blogging for Science gratuliert dem TU-Wissenschaftler Erik Anders (Maschinenbauer, Institut Fördertechnik, Baumaschinen und Logistik) (Bildquelle) zum Innovationspreis in der Kategorie Forschung auf der diesjährigen Baumaschinenmesse BAUMA 2010.

Wir freuen uns, einen Gastbeitrag über seine Forschungen zum Thema “Hochspannung für die tiefe Geothermie” veröffentlichen zu können und so unseren Lesern einen kleinen Einblick in seine Arbeit geben zu dürfen.

In der Erdkruste ist ein nahezu unerschöpflicher Vorrat an thermischer Energie gespeichert. Durch Anwendung des sogenannten „Hot – Dry – Rock – Verfahrens“ kann die vorhandene Wärme in elektrischen Strom umgewandelt werden. Diese Technologie bietet die Möglichkeit, unabhängig von Wind und Sonne, Grundlastkraftwerke für die CO2-freie Stromproduktion zu bauen.

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Gute Nachricht für Workaholics

“Der Tag könnte auch 48 Stunden haben und man würde immer noch nicht mit der Arbeit fertig werden.” Wer kennt derartige Aussagen nicht? Doch es gibt eine interessante Erkenntnis, die alle Workaholics und andere, die gern und viel arbeiten, erfreuen wird. Die Tage werden länger…

@ pixelio/ by december girl
@ pixelio/ by december girl

Ein uns allen bekannter Effekt tritt bspw. im Auto beim Anfahren auf. Fährt man an, ist der Insasse ein träger Körper, der der Antriebskraft (zwar nur äußerst wenig) entgegenwirkt. Betrachtet man nun die Wassermassen der Erdoberfläche fällt auf, dass diese kein fester Körper, sondern in der Lage zu fließen sind. Dadurch tritt eine Reibung auf den Meeresboden auf, der die Erdrotation “abbremst”. In 100 Jahren verlängert sich so der Tag um 0,01 Sekunden. Unsere Generation und auch unsere Kinder werden davon nicht viel haben, aber Geologen rechnen ja nicht nur mit wenigen tausend Jahren. Zeiträume von Millionen von Jahren sind da bedeutender und auf diese Spanne betrachtet, wirken sich 0,01s/100a deutlich aus.

by Erik Vranic

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Ein Blick in die Welt der Mineralien und Gesteine… Die Terra Mineralia in Freiberg

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Eine Gesteins- und Mineralienausstellung … für viele ist das gleichbedeutend mit einem langweiligen Sonntagsausflug, wenn das Wetter gerade einmal den Spaziergang verhindert. Doch weit gefehlt … Am 06.12.2009 bekam ich die Gelegenheit, die Terra Mineralia zu besuchen und meine bereits hohen Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen.

Die Mineralsammlerin Erika Pohl-Ströher übergab die wohl weltweit größte private Sammlung an Gesteinen und Mineralen 2004 der TU Bergakademie Freiberg, um sie so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seit der Eröffnung der Terra Mineralia im Jahr 2008 schlagen die Herzen der Geografen, Geologen, Hobbybuddler und Steinesammler höher. Auf 5 Etagen finden sich rund 3.500 Mineralien, Stufen genannt, von allen Kontinenten. Auch extraterrestrische Objekte sind im Erdgeschoss zu besichtigen. Am Ende des Rundgangs bildet die “Schatzkammer” mit den wohl schönsten Stufen das optische Highlight.

Selbst die Jüngsten von uns kommen bei diesem Rundgang nicht zu kurz. So polarisiert ein Labor zum Selberforschen mit Mikroskopen, Kratzplatten und vielen Gesteins- und Mineralproben unsere junge Generation, aber auch die Älteren von uns probieren sich als Hobbygeologen.

Meiner Meinung nach ist die Terra Mineralia ein lohnenswertes Ausflugsziel für die ganze Familie.

by Erik Vranic

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