Nachbetrachtungen …Mineralientage München

Am 29.10.2011 war es (aus Sicht des Geologen) endlich soweit. Wir machten uns auf den Weg nach München, denn der Besuch der Mineralientage 2011 stand auf unserem Programm. Pünktlich um 10 Uhr öffneten sich die Messetore und Mineralienfans, Schmuckverrückte und Sammler allerlei anorganischer Wunderlichkeiten, terrestrischen und extraterrestrischen Ursprungs, strömten ins Innere der vier Hallen. Die grobe Sortierung nach Fossilien, Mineralien, Schmuck und Sonstigen tat der Verteilung der vielen Besucher auf jeden Fall gut. So konnte man sich entspannt da umsehen, wo die eigenen Interessen lagen. Und zu sehen gab es einiges … vor allem die Mineralien in allerlei Größen faszinierten und weckten beim mitgereisten Kollegen zahlreiche Begehrlichkeiten. Zum Glück, war der Kofferraum begrenzt, so dass die Vernunft am Ende siegte.

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Vorbetrachtungen … Mineralientage München

In einer Woche begebe ich mich gemeinsam mit Erik auf für mich doch fachfremdes Terrain.

Auf den Mineralientagen in München erwarten uns laut Veranstalter über 1200 Aussteller, die alles rund um die unbelebte Materie präsentieren. Neben den klassischen Esoterikern, Heilkraftversprechern und anderen Druiden tummeln sich jedoch auch zahlreiche Sammler, die ihre schönsten Stücke rund um den Globus gefunden haben. Doch ganz typisch Frau werde ich wohl auch dem Schmuckaspekt erliegen und bei der Farbenpracht hin und wieder mein eigentlich ausschließlich wissenschaftliches Interesse vergessen.

Trotzdem werde ich hier im Anschluss objektiv berichten und meinem Sciencebloggerauftrag gerecht werden.

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Terra Mineralia (die II.)

Die Terra Mineralia im Schloss Freudenstein in Freiberg ist seit letztem Freitag noch einfacher zu finden. Wie  DNN berichtet, befinden sich nun Kristallspuren in der Stadt, die interessierten Besuchern den Weg in das El Dorado der Minerale weisen.

Das Spezialspray ist nur wenig für Wind und Wetter anfällig, so soll es bis zu 4 Monate die Straßen Freibergs zieren. Bei nächster Gelegenheit werde ich mich mit einem Fotoapparat bewaffnet mal auf Kristallspurensuche begeben und einen solchen Wegweiser ablichten.

by Erik Vranic

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Halit

Und wieder ist meine Mineraliensammlung um 2 Exponate reicher. Es handelt sich um 2 Halitstufen aus Thüringen. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Anne Allendorf und Thomas Schicht, von denen ich diese beiden Stufen bekommen habe.

Die erste Stufe misst ca. 15x18cm und hat farblose würfelförmige Kristalle. Die einzelnen Würfel haben eine Kantenlänge von ca. 2cm.

Die zweite Stufe misst ca. 20x10cm. Sie ist durch Gitterfehler teils blau eingefärbt, durch Einlagerung von Hämatit teils rot.

Halit, auch als Steinsalz bekannt, hat eine Härte von 2 und einen weißen Strich. Die Kristallform ist kubisch und ist meist in Würfeln, seltener in Oktaedern, ausgebildet. Das Mineral kommt weltweit in Steinsalz- Lagerstätten vor, sowie in dünnen Krusten auf der Oberfläche, die durch Verdunstung von Salzwasser entstanden sind.

Steinsalz wird heute für zahlreiche Zwecke verwendet, z.B. als Speisesalz oder als Badezusatz.

by Erik Vranic

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    Malachit

    img_1170Seit Kurzem ist meine Mineraliensammlung um eine Stufe eines Malachits reicher. Die Stufe misst ca. 20x15cm und stammt von einem Mineraliensammler aus Freiberg.

    Malachit gehört zu den Carbonaten mit einer charakteristischen grünlichen Färbung. Es kommt vor allem bei Kupferlagerstätten vor und weist auch Kupferanteile in der Kristallstruktur auf. Die Härte beträgt ca. 4 und es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem aus. Das Mineral weist einen ausgeprägten Pleochroismus auf, die Strichfarbe ist hellgrün. Die geringe Härte bewirkt eine Neigung zu spröden und unebenen Bruch.

    Malachit wird vor allem als Schmuckstein und Pigment verwendet.

    by Erik Vranic

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