Zu Beginn dieser Woche wurde durch Angela Merkel der erste offizielle Offshore-Windpark Deutschlands “Baltic 1” in der Ostsee in Betrieb genommen. Wie Scinexx berichtet, besteht die gesamte Anlage aus 21 Windrädern, die insgesamt eine Leistung von 50 Megawatt haben und 50.000 Haushalte mit Strom versorgen können. Weiter lesen »
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Die Terra Mineralia im Schloss Freudenstein in Freiberg ist seit letztem Freitag noch einfacher zu finden. Wie DNN berichtet, befinden sich nun Kristallspuren in der Stadt, die interessierten Besuchern den Weg in das El Dorado der Minerale weisen.
Das Spezialspray ist nur wenig für Wind und Wetter anfällig, so soll es bis zu 4 Monate die Straßen Freibergs zieren. Bei nächster Gelegenheit werde ich mich mit einem Fotoapparat bewaffnet mal auf Kristallspurensuche begeben und einen solchen Wegweiser ablichten.
by Erik Vranic
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Und wieder ist meine Mineraliensammlung um 2 Exponate reicher. Es handelt sich um 2 Halitstufen aus Thüringen. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Anne Allendorf und Thomas Schicht, von denen ich diese beiden Stufen bekommen habe.
Die erste Stufe misst ca. 15x18cm und hat farblose würfelförmige Kristalle. Die einzelnen Würfel haben eine Kantenlänge von ca. 2cm.
Die zweite Stufe misst ca. 20x10cm. Sie ist durch Gitterfehler teils blau eingefärbt, durch Einlagerung von Hämatit teils rot.
Halit, auch als Steinsalz bekannt, hat eine Härte von 2 und einen weißen Strich. Die Kristallform ist kubisch und ist meist in Würfeln, seltener in Oktaedern, ausgebildet. Das Mineral kommt weltweit in Steinsalz- Lagerstätten vor, sowie in dünnen Krusten auf der Oberfläche, die durch Verdunstung von Salzwasser entstanden sind.
Steinsalz wird heute für zahlreiche Zwecke verwendet, z.B. als Speisesalz oder als Badezusatz.
by Erik Vranic
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“Der Tag könnte auch 48 Stunden haben und man würde immer noch nicht mit der Arbeit fertig werden.” Wer kennt derartige Aussagen nicht? Doch es gibt eine interessante Erkenntnis, die alle Workaholics und andere, die gern und viel arbeiten, erfreuen wird. Die Tage werden länger…

- @ pixelio/ by december girl
Ein uns allen bekannter Effekt tritt bspw. im Auto beim Anfahren auf. Fährt man an, ist der Insasse ein träger Körper, der der Antriebskraft (zwar nur äußerst wenig) entgegenwirkt. Betrachtet man nun die Wassermassen der Erdoberfläche fällt auf, dass diese kein fester Körper, sondern in der Lage zu fließen sind. Dadurch tritt eine Reibung auf den Meeresboden auf, der die Erdrotation “abbremst”. In 100 Jahren verlängert sich so der Tag um 0,01 Sekunden. Unsere Generation und auch unsere Kinder werden davon nicht viel haben, aber Geologen rechnen ja nicht nur mit wenigen tausend Jahren. Zeiträume von Millionen von Jahren sind da bedeutender und auf diese Spanne betrachtet, wirken sich 0,01s/100a deutlich aus.
by Erik Vranic
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Ein Anstieg des Meeresspiegels um knapp 2 Meter … Das bedeutet ein Horrorszenario für viele Küstengebiete. Doch laut einer Mitteilung der Technischen Universität Helsinki und des Potsdam- Instituts für Klimafolgenforschung könnte das geschehen. Und die Prognosen sind schlechter, als bisher angenommen wurden.
Martin Vermeer (TU Helsinki) und Stefan Rahmstorf (Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung) untersuchten Klimadaten der vergangenen 130 Jahre. Und die Ergebnisse verheißen eine unheilvolle Zukunft. Der Meeresspiegelanstieg betrug in den letzten 20 Jahren im Schnitt 3,4mm. Das ist laut S. Rahmstorf doppelt so schnell wie im Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Demzufolge steht der Anstieg des Meeresspiegels in direktem Zusammenhang mit der Temperatur und bei weiterer Erwärmung schmelzen auch die Eisflächen schneller. Bezieht man alle Emissionsszenarien ein, könnte am Ende des 21. Jahrhunderts ein 1,90m höherer Meeresspiegel die Küstengebiete regelrecht unter Wasser setzen. Durch weiteren Eintrag anthropogener Schadstoffe in die Atmosphäre erwärmt sich diese immer mehr. Die Folge: Es wird wärmer und der Meeresspiegel steigt weiter!
Doch es gibt Klimaforscher, die die These aufgestellt haben, dass auf eine dramatische Erwärmung eine Abkühlung des Klimas folgt. Bekanntlich stellt der Golfstrom die Warmwasserheizung Europas dar. Der Motor dieser Meeresströmung liegt in der hohen Salzkonzentration im Nordatlantik. Diese senkt den Gefrierpunkt des Wasser und es strömt weiter in Richtung Norden. Da das kalte Wasser eine größere Dichte hat als warmes, sinkt es nun vor Grönland ab. Wird durch das Abschmelzen der Gletscher Süsswasser in das System gebracht, könnte dieser Motor geschwächt werden, weil das Wasser nun früher den Gefrierpunkt erreicht und weiter südlich absinkt. Das könnte eine Verschiebung der Klimazonen äquatorwärts bedeuten. Die Folge: Es wird kälter, aber der Meeresspiegel steigt nicht so hoch!
So oder so … beide Szenarien würden fatale Folgen für die menschliche Zivilisation mit sich bringen. Deshalb ist die derzeitig laufende Klimakonferenz in Kopenhagen von enormer Wichtigkeit für unsere Zukunft. Wir können also auf die Ergebnisse gespannt sein, da die Auswirkungen des Klimawandels uns und spätestens unsere Kinder direkt betreffen.
by Erik Vranic
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