“Animatus” - Comics und Wissenschaft vereint

Mit der “Animatus” ist dem Naturhistorischen Museum Basel eine äußerst ungewöhnliche, aber auch herrlich lustige Ausstellung über, auf den ersten Blick scheinbar völlig natürliche, Tierskelette gelungen. Erst beim genauen Hinsehen entdeckt der Besucher, dass die Anatomie der Objekte eigenartige Anomalien aufweisen. Betrachtet man die Fossilien nun genauer, dämmert einem langsam die Erkenntnis … hier handelt es sich zwar um uns allen wohlbekannte Vertreter ihrer Rasse, aber trotzdem kann man sie so in der Natur nicht finden.
Der südkoreanische Künstler Hyungkoo Lee hat sich so populären Comicfiguren wie Donald Duck und seinen Neffen, Bugs Bunny oder Roadrunner angenommen und angelehnt an die Paläontologie ihre Knochen aus Kunstharz und Ölfarbe modelliert. Entstanden sind täuschend echte Ausstellungsstücke die zeitgenössische Kunst und Literatur mit Naturwissenschaft verbindet. Mal wieder eine tolle Idee um vor allem Kinder mit Spaß an die Faszination und Geheimnisse unseres Lebens heran zu führen

Besucher haben noch bis zum 31. August 2008 die Möglichkeit diese Sonderausstellung anzusehen. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage (link) oder auf folgendem Flyer.
Foto: Anas Animatus © Arario Gallery

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Fetzige Fakten (2)

Die Ohren der Laubheuschrecke sitzen unter den Knien.

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Fetzige Fakten (1)

Wer Lust und lange Weile hat, kann ja mal versuchen es zu wiederlegen!

Kein noch so großes und dünnes Stück Papier kann mehr als 7mal jeweils auf die Hälfte gefaltet werden.

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Was Lustiges kurz vorm Feierabend

Ein Physiker, ein Chemiker und ein Informatiker stehen mit einer Autopanne mitten in der Wüste.
Der Physiker meint: “Also meiner Meinung nach handelt es sich eindeutig um ein mechanisches Problem. Die ganze Zeit schon höre ich Fehlzündungen.”
Darauf meint der Chemiker: “Ich glaube, dass hier ein chemisches Problem vorliegt. Der Sprit in der
letzten Tankstelle war sicherlich verunreinigt! Ich habe das gerochen!”
Der Informatiker zuckt bloß mit den Schultern und meint: “Ich habe zwar keine Ahnung, was die
Ursache für die Panne ist, aber schließen wir doch alle Fenster, steigen wir aus und wieder ein,
dann wird der Wagen schon wieder fahren!”

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Mit einem Augenzwinkern…

Verpackt man produktive Staatstreue in eine humoristische Lyrik, freut es nicht nur die Planwirtschaft der DDR, sondern es zeigt sich auch, dass Chemie romantisch sein kann…

Ein Flatterhemdchen, zart und fein,

pastellgetönt wie Elfenbein,

mit kleinen Seitenschlitzen

und rundum voller Spitzen

wiegt sich verträumt im Winde.

Ein Schlafanzug, grün-gelb gestreift,

der gleichfalls säuberlich geseift,

hängt auf der Nachbarleine

und wedelt mit dem Beine

hinüber zu dem Kinde.

Voll Neid denkt sich das Oberhemd,

das fest auf seinem Bügel klemmt,

die zwei verliebt im Bette.

Und schwups! schickt’s ‘ne Manschette,

das Liebesglück zu stören.

Doch ach, sein Arm erreicht

sie nicht….

Da räuspert sich das Hemd und spricht:

„Bin NYLON, Made in USA,

Sie sind gewiss von ebenda,

Sie sollten mich erhören!”

Der Schlafanzug, er zappelt wild

Und zeigt empört sein Firmenschild.

„Gestatten, meine Dame,

hier: PERLON ist mein Name.

Bin so wie Sie vom besten!

Denn ich möcht´ wetten, schönes Kind,

dass dieses Perlonspitzen sind,

die Ihre Anmut zieren

uns Männer zu verführen,

Sie sind bestimmt vom Westen!”

Das Hemdchen hört sie kichernd an.

Dann spricht es zu dem Leinenmann:

„Ich wurd’ erzeugt wie Sie, mein Herr,

doch stamm’ ich aus der DDR,

drum, wenn’s beliebt, vom Osten.”

„Nein!”, ruft entsetzt der weiße Gauch

und bläht voll Luft den stolzen Bauch,

„Sie sind von DEDERON?

Und fast begehrt’ ich schon

Den Spitzenmund zu kosten!”

Das war dem Flatterhemd zu dumm:

„Sie war’n, wie ich, PETROLEUM!

Doch dass Sie einen reich gemacht

Und nicht dem Volk Gewinn gebracht,

das sollt’ Sie beide schämen!”

(Werbekampagne, 1959)

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