Schöne Bilder versus Schmerzen

Eine neue Idee in der Schmerztherapie haben kanadische Forscher an 13 Probanden getestet. Sie versetzten den Freiwilligen schwache Elektroschocks und überwachten mittels Magnetresonanztomographie die Hirnaktivitäten während sie abwechselnd Bilder mit schönen beziehungsweise negativem Inhalt zeigten. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass das Schmerzempfinden mit den sich ändernden Bildinhalten gedämpft oder verstärkt wurde. Zu den positiven Eindrücken gehörten Szenen mit verliebten Paaren oder sportliche Szenen, hingegen negative Gefühle sollten mit wilden Tieren bzw. Sportlern in gefährlichen Situationen erzeugt werden. Als Vergleich wurden sogenannte neutrale Bilder mit Gegenständen wie Büchern gezeigt.

Dieser Ansatz muss nun ausgearbeitet und individuell angepasst werden, so dass demnächst diese sanfte Methode zur Unterstützung in der Schmerztherapie eingesetzt werden könnte.

(Quelle)

inspired by Kristin Thurm

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Neu-Start des LHC bestätigt, aber …

In ihrer Pressemitteilung vom 06.08.2009 bestätigt die Cern den erneuten Start des LHC (Large Hadron Colliders) planmäßig im November durchführen zu wollen. Jedoch mit einigen Einschränkungen:

LHC to run at 3.5 TeV for early part of 2009-2010 run rising later

Geneva, 6 August 2009. CERN’s Large Hadron Collider will initially run at an energy of 3.5 TeV per beam when it starts up in November this year. This news comes after all tests on the machine’s high-current electrical connections were completed last week, indicating that no further repairs are necessary for safe running.

“We’ve selected 3.5 TeV to start,” said CERN’s Director General, Rolf Heuer, “because it allows the LHC operators to gain experience of running the machine safely while opening up a new discovery region for the experiments.”

Following the incident of 19 September 2008 that brought the LHC to a standstill, testing has focused on the 10,000 high-current superconducting electrical connections like the one that led to the fault. These consist of two parts: the superconductor itself, and a copper stabilizer that carries the current in case the superconductor warms up and stops superconducting, a so-called quench. In their normal superconducting state, there is negligible electrical resistance across these connections, but in a small number of cases abnormally high resistances have been found in the superconductor. These have been repaired. However, there remain a number of cases where the resistance in the copper stabilizer connections is higher than it should be for running at full energy.

The latest tests looked at the resistance of the copper stabilizer. Many copper connections showing anomalously high resistance have been repaired already, and the tests on the final two sectors, which concluded last week, have revealed no more outliers. This means that no more repairs are necessary for safe running this year and next.

“The LHC is a much better understood machine than it was a year ago,” said Heuer. “We can look forward with confidence and excitement to a good run through the winter and into next year.”

The procedure for the 2009 start-up will be to inject and capture beams in each direction, take collision data for a few shifts at the injection energy, and then commission the ramp to higher energy. The first high-energy data should be collected a few weeks after the first beam of 2009 is injected. The LHC will run at 3.5 TeV per beam until a significant data sample has been collected and the operations team has gained experience in running the machine. Thereafter, with the benefit of that experience, the energy will be taken towards 5 TeV per beam. At the end of 2010, the LHC will be run with lead ions for the first time. After that, the LHC will shut down and work will begin on moving the machine towards 7 TeV per beam. (offizielle Pressemitteilung)

Wer ab sofort keine wichtigen Fakten zum Urknall-Experiment mehr verpassen möchte, denen sei der Twitter- und der YouTube-Account der Cern empfohlen.

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So bald dann doch kein neuer Weltuntergang…

Die grobe Zeitplanung sah ja mal den September für einen Neustart des LHC vor. Doch scheinbar verschiebt sich das ganze noch um einige Wochen. Laut weltmaschine.de:

Obwohl die Reparaturarbeiten am LHC gut vorangehen, wird sich der Neustart des LHC verschieben: Als die Sektoren in den letzten Wochen für Tests vorbereitet wurden, wurden zwei Vakuumlecks gefunden. Die beiden betroffenen Sektoren waren „kalt“, waren also bereits auf eine Temperatur von etwa minus 191 Grad Celsius herabgekühlt. Bei dieser Temperatur können die Lecks aber nicht repariert werden, deshalb müssen die betroffenen Bereiche der Sektoren auf Raumtemperatur aufgewärmt werden.

So können wir noch eine Weile entspannt unserem Alltag nachgehen, bevor uns dann vielleicht das große schwarze Loch verschluckt oder wir ganz unspektakulär nur ein “paar” interessante Ergebnisse vom derzeit wohl beeindruckensten Experiment bekommen.

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Review zum Cern-Trip

Eigentlich ist das ganze schon ne Weile her, um genau zu sein fast 2 Monate. Aber trotzdem will ich hier kurz die Eindrücke von meinem Ausflug nach Genf zur Cern posten.
Mich hat das ganze unglaublich beeindruckt. Zum einen natürlich die Dimensionen, zum anderen auch der absolut offene Umgang mit interessierten Besuchern. Alles durften wir ansehen (Cern Control Center, einen Teil des Tunnels des LHC zur Beschleunigung der Protonen, die Detektoren CMS, LHCb und Alice und das Experiment Alpha zur Erzeugung von Anti-Wasserstoff), jede Frage wurde beantwortet und auch kritische Anmerkungen zur Ursache des Ausfalls wurden professionell diskutiert. Auch die unglaubliche Begeisterung der Mitarbeiter vor Ort war ungewohnt, man spürte kaum was von dem doch so bekannten Frust bei der Arbeit in einer öffentlich finanzierten Forschungseinrichtung. Weder Stromzuteilung, noch experimentelle Rückschläge oder Nachtschichten schienen den Wissenschaftlern die uneingeschränkte Begeisterung zu vermindern.
Ich kann es jedem nur empfehlen, wenn er die Chance hat das in meinen Augen derzeit wohl großte Experiment einmal zu besuchen, dann sollte er sie nutzen.

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Die Vorbereitungen für Silvester laufen…

Eigentlich wollte ich, für eine Chemikerin passend, den Feuerwerksbeitrag von “Der Sendung mit der Maus” hier anpreisen, da der aber leider nicht mehr zugänglich ist, habe ich mich für ein weiteres “Silvester-Produkt” entschieden:

Der Champagner (1988)


Dann Prost!

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