… “Batterien und Akkus der Zukunft”

(© by Ernst Rose/pixelio)
Unter diesen Themenkomplex hat das Wissenschaftsportal scinexx ihr Schwerpunktthema der Woche gestellt.
Dem interessierten Leser werden dazu folgende Artikel präsentiert:
- Autolärm und Abgase ade? – Elektroautos sind im Kommen (*)
- Lithium-Ionen-Batterien sind der Schlüssel – Forscher arbeiten an Hochleistungsakkus (*)
- Markt für Elektroauto-Batterien boomt – 30 bis 40 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr 2020? (*)
- Flottenversuch Elektromobilität – Fahrzeugtauglichen Energiespeichermodulen auf der Spur (*)
- Batterien im Härtest – Sicherheit ist Trumpf (*)
- Energiespeicher verzweifelt gesucht – Strom aus Wind und Sonne effektiver nutzen (*)
- Elektroden, Membranen und Elektrolyte – Redoxflow-Batterien (*)
- Netzwerk Batterien – 13 Fraunhofer-Institute – ein Ziel (*)
Verwandte Artikel
Nach der Weltuntergangs-Euphorie und der Häme über das schnelle Ende der Experimente am Teilchenbeschleuniger LHC der Cern/ Schweiz ist es seit längerem in der Presse sehr ruhig um das ehrgeizige Projekt geworden. Grund sind wohl die zunächst unterschätzten, sehr aufwendigen Reparaturmaßnahmen, die nach dem Defekt im September 2008 notwendig geworden sind. Laut CERN-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer belaufen sich die Reparaturkosten derzeit auf 20,1 bis 26,7 Mio. Euro. Mit weiteren Experimenten sei außerdem nicht vor Sommer 2009 zu rechnen, der Betrieb unter Vollast kann voraussichtlich erst 2010 wieder starten.
Verwandte Artikel
In einem Kooperationsprojekt haben deutsche (BASF) und amerikanische (Polyera) Forscher einen Plastiktransitor aus einem Kunststoff auf Naphthalenbasis entwickelt.
Die Verarbeitung des Kunststoffs erfolgt mittels eines Tintenstrahldruckers auf einer mit elektrischen Goldkontakten vorbereiteten Oberfläche, da sich so dünne, flexible Schaltkreise herstellen lassen. Ein erster Prototyp zeigt einen hohen Wert für die Elektronenbeweglichkeit und damit Leistungsfähigkeit des Polymerhalbleiters, dennoch liegen die Werte noch deutlich unter denen des bisher verwendeten Siliziums. Ein Einsatz in der PC-Hardware scheint daher zunächst unrealistisch, aber in Wegwerf-Etiketten durchaus denkbar.
Verwandte Artikel
Mit 41,1% Wirkungsgrad ist dem Fraunhofer-Institut für Solar Energiesysteme ISE ein bisher unereichtes Ergebnis für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom gelungen.
Dafür konzentrierten die Forscher das eingestrahlte Sonnenlicht um das 454fache auf eine 5 mm² kleine Mehrfachsolarzelle. Bereits seit 1999 arbeitet das Team an metamorphen Solarzellen aus III-V-Halbleiterkombinationen. Derzeit werden an Zellen aus Ga0.35In0.65P/Ga0.83In0.17As auf Galliumarsenid oder Germanium-Substraten geforscht. Eingesetzt wird diese Bauweise vor allem in photovoltaischen Konzentratorsystemen in Solarkraftwerken in Ländern mit viel direktem Sonnenlicht.
In Zusammenarbeit mit den Firmen Azur Space in Heilbronn sowie Concentrix Solar GmbH in Freiburg soll nun schnellstmöglich Marktreife und damit verbunden Konkurrenzfähigkeit erreicht werden.
Weitere Infos zum Projekt und Ergebnisse der Untersuchungen direkt über diesen Link.
(Bildquelle: © RainerSturm/ PIXELIO)
Verwandte Artikel
Nach dem Champagnergenuss kann es sein, dass am 01.01.2009 der Kopf ganz gewaltig brummt. Wer nun den direkten Weg zum Arzneischrank ansteuert, dem sei gesagt, schottische Forscher haben in vorläufigen Studienberichten veröffentlicht, dass der menschliche Körper wohl in der Lage ist, das Schmerzmittel Salicylsäure
(Bildquelle) selbst herzustellen. Bereits 1990 wiesen Wissenschaftler das Abbauprodukt der Acetylsalicylsäure im Urin und Blut von Probanden nach. Damalige Erklärungen gingen jedoch davon aus, dass diese Spuren aus der pflanzlichen Nahrung kommen. Neuere Erkenntnisse ergaben jedoch, dass gerade mal 20% daher aufgenommen werden, zu wenig also um die nachgewiesenen Mengen zu erklären. Auch die Theorie der Umwandlung aus Benzoesäure, die über Konservierungsstoffe aufgenommen wird, konnte nicht bewiesen werden.
Nun formulierte das schottische Team die These, dass menschliche Organismen die Fähigkeit besitzen, Salicylsäure selbst zu produzieren. Interessant ist jetzt, welche Funktion übernimmt die Substanz neben der Schmerz- und Entzündungshemmung im Körper und welche Ansätze ergeben sich daraus für die Medikamentenforschung.
Verwandte Artikel