Nach dem Champagnergenuss kann es sein, dass am 01.01.2009 der Kopf ganz gewaltig brummt. Wer nun den direkten Weg zum Arzneischrank ansteuert, dem sei gesagt, schottische Forscher haben in vorläufigen Studienberichten veröffentlicht, dass der menschliche Körper wohl in der Lage ist, das Schmerzmittel Salicylsäure
(Bildquelle) selbst herzustellen. Bereits 1990 wiesen Wissenschaftler das Abbauprodukt der Acetylsalicylsäure im Urin und Blut von Probanden nach. Damalige Erklärungen gingen jedoch davon aus, dass diese Spuren aus der pflanzlichen Nahrung kommen. Neuere Erkenntnisse ergaben jedoch, dass gerade mal 20% daher aufgenommen werden, zu wenig also um die nachgewiesenen Mengen zu erklären. Auch die Theorie der Umwandlung aus Benzoesäure, die über Konservierungsstoffe aufgenommen wird, konnte nicht bewiesen werden.
Nun formulierte das schottische Team die These, dass menschliche Organismen die Fähigkeit besitzen, Salicylsäure selbst zu produzieren. Interessant ist jetzt, welche Funktion übernimmt die Substanz neben der Schmerz- und Entzündungshemmung im Körper und welche Ansätze ergeben sich daraus für die Medikamentenforschung.
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An anderer Stelle hatte ich ja über das feuchtfröhliche Forschungsprojekt einer mexikanischen Wissenschaftlergruppe berichtet. Nun habe ich auch in meinem zweiten Blog darüber geschrieben und dort ist eine kleine Diskussion entstanden, dabei kam dann die Frage nach der Menge der notwendigen Hauptzutat auf. Lars Fischer, ein Chemie-Blogger-Kollege (hier und hier), hat sich dem Ganzen mal angenommen und zusammen gerechnet. Wer also noch nichts für die Liebste zum Weihnachtsfest hat, kann ja mal einen Versuch starten…
Über einen Ergebnisbericht im Nachhinein würde ich mich freuen.
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Regen- und windabweisende Stoffe für Schuhe, Kleidung und Outdoorequipment sind seit Jahren sowohl in der Sportindustrie, aber auch im alltäglichen Gebrauch etabliert. Vorbild für diese Entwicklung war ursprünglich mal der Lotuseffekt viele Pflanzen. Doch bei der Umsetzung in der Textilveredelung gab und gibt es ständig neue Ansätze. Eine interessante Idee hat nun eine schweizer Forschungsgruppe präsentiert. Sie beschichteten Polyestergewebe mit Milliarden von Silikon-Nanofilamenten und erreichten so, dass Wassertropfen auf diesem Gewebe als sphärische Kugeln perlen. Bereits die geringste Neigung führt dann dazu, dass die Wassertropfen rückstandsfrei abrollen. Erste Dauertests haben gezeigt, dass der erreichte Effekt eine hohe Langzeitbeständigkeit aufweist. Neben dem Einsatz in der Kleidungsbranche sehen die Wissenschaftler auch die umweltschonenden Imprägnierung von Holz oder Fassaden als mögliches Einsatzgebiet.
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Spiegel Online zeigt ein Video, in dem Forscher erstmals eine Blick in die Welt der Atome und ihre Bewegungen werfen. In den 1:19min wird zwar kein umfassendes Wissen vermittelt, aber ein netter Trailer für den Einstieg ins Thema ist es auf jeden Fall.
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Hong Tang und sein Team der Universität Yale (USA) haben einen integrierten Schaltkreis entwickelt, der mit der Energie von Photonen, die bei der Ausbreitung eines elektromegnetischen Felds entsteht, einen Resonator antreibt. Umgesetzt haben sie diese Idee, in dem einen Schwingkörper durch Licht welches durch einen Lichtleiter mit wenigen Nanometer Durchmesser geschickt wurde, in Bewegung versetzt haben.
Anwendungsmöglichkeiten sehen die Wissenschaftler in der Prozessor- und Chipentwicklung. Man könnte so die Geschwindigkeit erhöhen, aber gleichzeitig den Energieverbrauch senken.
Artikel unter Nature (Online-Vorabveröffentlichung (DOI: 10.1038/nature07545)
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Ein Karat Diamant sind 0,2 Gramm reiner Kohlenstoff, also 0,017 Mol. Normaler Tequila enthält 40 Vol-% Ethanol, das sind etwa 320 Gramm oder ca. 7 Mol. Ein Mol Ethanol enthält zwei Mol Kohlenstoff, d.h. ein Liter Tequila enthält ungefähr 14 Mol (170 g) Kohlenstoff.
Dementsprechend würden etwa 1,2 Milliliter Tequila für ein Karat Diamant reichen. (Rechnungsquelle)