Zu Beginn dieser Woche wurde durch Angela Merkel der erste offizielle Offshore-Windpark Deutschlands “Baltic 1” in der Ostsee in Betrieb genommen. Wie Scinexx berichtet, besteht die gesamte Anlage aus 21 Windrädern, die insgesamt eine Leistung von 50 Megawatt haben und 50.000 Haushalte mit Strom versorgen können. Weiter lesen »
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Ob sich das auch auf andere Arten anwenden lässt, ist noch fraglich, aber amüsant interessant ist diese Meldung schon:
In Südamerika gibt es eine Ameisenart, die ihre männlichen Artgenossen komplett aus dem Programm genommen hat. Weder werden noch männliche Nachkommen produziert, noch werden überhaupt welche zur Paarung benötigt.
Ein Alltag ohne Männchen ist durchaus nicht unüblich unter verschiedenen Insektenarten, jedoch gibt es in der Zeit der Befruchtung immer den Kontakt zwischen Königin und den männlichen Tieren. Eine völlige Asexualität wie bei der Ameisenart Mycocepurus smithii ist jedoch selten. Hier scheint die Reproduktion komplett ohne eine Befruchtung durch Männchen zu funktionieren.
Forscher gehen jedoch davon aus, dass sich diese Art evolutionsbiologisch nicht durchsetzen wird. Als Problem steht hier die fehlende Mischung von Genen durch Rekombination. Es ist zu erwarten, dass schädliche Mutationen sich im Laufe der Zeit ansammeln und die Art deutlich schneller aussterben wird als andere.
Weitere Informationen unter scinexx.
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Als “buntes Schaf” der Familie hat sich offensichtlich seit 5,7Millionen(!) Jahren der rosarote Landleguan ganz individuell von seinen gelbgefärbten Artgenossen, den sogenannten Conolophus (Drusenköpfen) entwickelt. Zu wirklicher Beachtung kommt das bereits 1986 entdeckte Tier aber erst jetzt. Ein italienisches Forscherteam verglich das genetische Material der einzelnen farbigen Vertreter und stellten dabei erhebliche Unterschiede fest, so dass davon auszugehen ist, dass sich die Entwicklungslinie nicht erst vor 1,8Millionen Jahren, sondern schon viel eher trennte. Offensichtlich handelt es sich aber bei den “Rosadas” um scheue Exemplare, sie leben ausschließlich auf der Galápagos-Insel Isabela in der Nähe des Vulkans Wolf und ihre Entdeckung war wohl eher sehr zufällig. Vor Charles Darwin zumindest hatten sie sich erfolgreich versteckt.
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Die Raupenart Spodoptera exigua aus Südostasien wehrt sich gegen ihren Fressfeind, die Ameise, indem sie diese mit einem Sekret, das Tenside enthält, anspuckt. Das Insekt wird benetzt, die wasserabweisende Eigenschaft der Haut geht verloren und ihre Antennen verkleben. Irritiert läßt sie dann von der Raupe ab und putzt sich.
Die Forscher aus Deutschland und der Schweiz untersuchten neben dem Verteidigungsverhalten vor allem den Einfluss der Nahrung auf die Zusammensetzung des Sekrets. Dabei stellten sie fest, das der Tensidgehalt nicht wie bei anderen Tieren die diesen Mechanismus mit Giften aus ihrer Pflanzennahrung nutzen, nicht von der Art der Speisen abhängt.
Weitere Informationen zu den Ergebnissen von Michael Rostás (Universität Würzburg) gibt es in der Orginalpuplikation (Proceedings of the Royal Society B, DOI 10.1098/rspb.2008.1281).
(Bildquelle)
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Forscher des Fraunhofer Instituts Potsdam-Golm haben einen schaltbaren Kunststoff auf Basis von biokompatiblen Polyethylenglycol (PEG) entwickelt, der abhängig von der Umgebungstemperatur als Nährboden für biologische Zellen oder abweisend für diese reagiert. Jean-François Lutz erklärt das Prinzip wie folgt:
„Bei 37 °C, also der Temperatur, bei der die Zellen gezüchtet werden, ist der Kunststoff wasserabweisend – die Zellen fühlen sich darauf sehr wohl und breiten sich aus. Kühlt man den Kunststoff auf 25 °C ab, also auf Raumtemperatur, zieht das Material Wasser an: Die Zellen meiden den Kontakt, werden fast kugelförmig und lassen sich leicht herunter spülen. Die Zugabe eines Enzyms wird so überflüssig“. (Quelle: link)
Sollten weitere Versuche erfolgreich verlaufen, könnten temperatursensitive, schaltbare Petrischalen in 2-3 Jahren serienmäßig produziert werden.
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