Blogging for Science taucht ab …

+++ Tag 1 +++

img_1192Dank eines Geschenks darf Blogging for Science die Schwimmhäute aktivieren und ganz offiziell erlernen, wie man die örtlichen und später globalen Fischtümpel erkundet.

Ab heute gehts für Erik und mich eine Woche um Wasserdruck, Ab- und Auftrieb, Bleigewicht, Flossen und ganz viel Neopren. In einem Tauchkurs gibts alles Wissenswerte in Theorie und Praxis, um am Freitag hoffentlich das Zertifikat zum Open Water Diver in den Händen halten zu können.

img_1230Als Vorbereitung hat sich das Bloggerteam Erik und Claudia erstmal ein Unterwassergehäuse für die Digicam zugelegt. Der Preis hat kurz geschockt, aber das muss einfach festgehalten werden. Denn einmalig wird diese Woche auf jeden Fall.

Pünktlich und mit Badezeug ausgestattet ging es dann heute morgen nach Steina zum Hausteinsee, einem ehemaligen Granitsteinbruch. Dieser wurde 1970 still gelegt, läuft seit dem langsam voll und wird nun von der örtlichen Tauchszene genutzt.

img_1190Nach allerlei Formalitäten gabs den ersten Wasserkontakt. Rein in den Neopren und vorsichtig das trübe Gewässer (die hohen Temperaturen der letzten Tage haben den See zum Umkippen gebracht) mittels Schnorchel erkundet. Nachdem man sich an das neuartige Gefühl des engen Anzugs und des Mundstücks gewöhnt hat, gab es sogar erste tierische Begegnungen. Die seeansässigen Flossenträger waren keineswegs scheu und so gelangen einige hübsche Bilder (ein Lob für das Gehäuse).
Auch vom Team wurden natürlich lustige Bilder geschossen, die den Lesern nicht vorenthalten werden sollen.

Anschließend wurde es ernst. In der ersten Theorieeinheit gabs die Einweisung in die Handhabung der Ausrüstung. Nach dem alles ordnungsgemäß zusammen geschraubt wurde, der Luftdruck überprüft und ein letztes Mal Mut gefasst war, gings zum ersten Tauchgang. Noch etwas verkrampft und mit ordentlich Luftverbrauch wegen panikgleicher Schnappatmung, gings einzeln an der Hand des geduldigen Tauchlehrers die ersten 5 Meter in die Tiefe. Nicht stetig, eher wie ein Jojo, denn die Tarierung von Auf- und Abtrieb über das luftgefüllte Jacket war in der Aufregung sehr holprig. Doch “Unten” angekommen war es fantastisch. Obwohl noch wenig zu sehen, haben die ersten 20 Minuten in der Tiefe begeistert. Im Logbuch wurde dann auch direkt nach erfolgter Trocknung dieses denkwürdige Ereignis vermerkt.
Morgen werden dann Beweisfotos in voller Montur geschossen und der nächste Tagesbericht verfasst.

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Trackbacks & Pings

  1. Der Octupus und das Schwimmbad … - blogging for science am 16 Mai 2011 um 6:45 pm

    [...] (hier, hier und hier) [...]

Kommentare

  1. Na das hat bestimmt richtig Spaß gemacht….

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