Nachbetrachtung zu Weihnachten …

… oder wie die Wissenschaft den Mythos “Weihnachtsmann” entzaubert.

img_0671Kurz vorm Fest haben Wissenschaftler der Universität Göteburg ihre Betrachtungen zum geliebten Geschenkeverteiler veröffentlich. Das Wissenschaftsportal scinexx hat eine deutsche Zusammenfassung abgedruckt, die es auch uns ermöglicht, im nächsten Weihnachtsstress mit analytischem Verstand die Notwendigkeit des Genuss- und Präsenteaustauschmarathons abzuschätzen.

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Gute Nachricht für Workaholics

“Der Tag könnte auch 48 Stunden haben und man würde immer noch nicht mit der Arbeit fertig werden.” Wer kennt derartige Aussagen nicht? Doch es gibt eine interessante Erkenntnis, die alle Workaholics und andere, die gern und viel arbeiten, erfreuen wird. Die Tage werden länger…

@ pixelio/ by december girl
@ pixelio/ by december girl

Ein uns allen bekannter Effekt tritt bspw. im Auto beim Anfahren auf. Fährt man an, ist der Insasse ein träger Körper, der der Antriebskraft (zwar nur äußerst wenig) entgegenwirkt. Betrachtet man nun die Wassermassen der Erdoberfläche fällt auf, dass diese kein fester Körper, sondern in der Lage zu fließen sind. Dadurch tritt eine Reibung auf den Meeresboden auf, der die Erdrotation “abbremst”. In 100 Jahren verlängert sich so der Tag um 0,01 Sekunden. Unsere Generation und auch unsere Kinder werden davon nicht viel haben, aber Geologen rechnen ja nicht nur mit wenigen tausend Jahren. Zeiträume von Millionen von Jahren sind da bedeutender und auf diese Spanne betrachtet, wirken sich 0,01s/100a deutlich aus.

by Erik Vranic

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    Weihnachtliche Grüße …

    Claudia Kaiser Dresden

    Liebe Leser!

    Ich wünsche Euch Allen fröhliche Weihnachten, zahlreiche (bildende) Geschenke, kalorienhaltige Sünden, dicke Schneeflocken und entspannende Feiertage.

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      Es wird wärmer … Oder doch nicht?

      Ein Anstieg des Meeresspiegels um knapp 2 Meter … Das bedeutet ein Horrorszenario für viele Küstengebiete. Doch laut einer Mitteilung der Technischen Universität Helsinki und des Potsdam- Instituts für Klimafolgenforschung könnte das geschehen. Und die Prognosen sind schlechter, als bisher angenommen wurden.

      Martin Vermeer (TU Helsinki) und Stefan Rahmstorf (Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung) untersuchten Klimadaten der vergangenen 130 Jahre. Und die Ergebnisse verheißen eine unheilvolle Zukunft. Der Meeresspiegelanstieg betrug in den letzten 20 Jahren im Schnitt 3,4mm. Das ist laut S. Rahmstorf doppelt so schnell wie im Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Demzufolge steht der Anstieg des Meeresspiegels in direktem Zusammenhang mit der Temperatur und bei weiterer Erwärmung schmelzen auch die Eisflächen schneller.  Bezieht man alle Emissionsszenarien ein, könnte am Ende des 21. Jahrhunderts ein 1,90m höherer Meeresspiegel die Küstengebiete regelrecht unter Wasser setzen. Durch weiteren Eintrag anthropogener Schadstoffe in die Atmosphäre erwärmt sich diese immer mehr. Die Folge: Es wird wärmer und der Meeresspiegel steigt weiter!

      Doch es gibt Klimaforscher, die die These aufgestellt haben, dass auf eine dramatische Erwärmung eine Abkühlung des Klimas folgt. Bekanntlich stellt der Golfstrom die Warmwasserheizung Europas dar. Der Motor dieser Meeresströmung liegt in der hohen Salzkonzentration im Nordatlantik. Diese senkt den Gefrierpunkt des Wasser und es strömt weiter in Richtung Norden. Da das kalte Wasser eine größere Dichte hat als warmes, sinkt es nun vor Grönland ab. Wird durch das Abschmelzen der Gletscher Süsswasser in das System gebracht, könnte dieser Motor geschwächt werden, weil das Wasser nun früher den Gefrierpunkt erreicht und weiter südlich absinkt. Das könnte eine Verschiebung der Klimazonen äquatorwärts bedeuten. Die Folge: Es wird kälter, aber der Meeresspiegel steigt nicht so hoch!

      So oder so … beide Szenarien würden fatale Folgen für die menschliche Zivilisation mit sich bringen. Deshalb ist die derzeitig laufende Klimakonferenz in Kopenhagen von enormer Wichtigkeit für unsere Zukunft. Wir können also auf die Ergebnisse gespannt sein, da die Auswirkungen des Klimawandels uns und spätestens unsere Kinder direkt betreffen.

      by Erik Vranic

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        Blogranking der einflussreichsten Blogs

        Die Seite wikio.de führt ein monatliches Ranking der einflussreichsten Blogs in den einzelnen Themengebiete durch. Im Bereich Wissenschaft hab ich es im Monat Dezember erstmals unter die 60. Einflussreichsten geschafft. Ok, zwar “nur” Platz 59, aber ich freu mich.

        Nach nunmehr 2 Jahren (ich hab doch glatt meinen 2.Geburtstag am 10.11.09 verpasst) scheint meine kleine Schreibinsel eine gewissen Etablierung erfahren zu haben. Und gemäß dem grünen, nach oben zeigenden Pfeil arbeite ich am Tabellenaufstieg.

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