Schöne Bilder versus Schmerzen
Eine neue Idee in der Schmerztherapie haben kanadische Forscher an 13 Probanden getestet. Sie versetzten den Freiwilligen schwache Elektroschocks und überwachten mittels Magnetresonanztomographie die Hirnaktivitäten während sie abwechselnd Bilder mit schönen beziehungsweise negativem Inhalt zeigten. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass das Schmerzempfinden mit den sich ändernden Bildinhalten gedämpft oder verstärkt wurde. Zu den positiven Eindrücken gehörten Szenen mit verliebten Paaren oder sportliche Szenen, hingegen negative Gefühle sollten mit wilden Tieren bzw. Sportlern in gefährlichen Situationen erzeugt werden. Als Vergleich wurden sogenannte neutrale Bilder mit Gegenständen wie Büchern gezeigt.
Dieser Ansatz muss nun ausgearbeitet und individuell angepasst werden, so dass demnächst diese sanfte Methode zur Unterstützung in der Schmerztherapie eingesetzt werden könnte.
(Quelle)
inspired by Kristin Thurm

