Wellcome to Dortmund … Kolloquium “Intelligente Hydrogele”

img_0049Die Ruhe der Semesterferien nutzend, habe ich mich am 21.09.2009 auf den Weg nach Dortmund gemacht, um am Kolloquium meines Schwerpunktprogramms teilzunehmen. Im Rahmen des SPP 1259 treffen sich einige der beteiligten Forschergruppen mehrmals im Jahr und berichten vom aktuellen Stand ihrer Arbeit.
Nachdem ich meine Arbeit 2007 bereits in Berlin präsentiert habe, durfte ich mich diesmal sogar an der englischen Version eines Vortrags versuchen.

Vor der eigentlichen Dienstreise stand zunächst die Planung von Anfahrt und Hotel. Zweiteres war eher einfach, da die Organisatoren immer einige Varianten vorschlagen. Das ausgewählte Park Inn war definitiv die richtige Wahl. Angenehmer Komfort, ein perfektes Frühstücksbüffet und für die Verfolgung der privaten sportlichen Ziele ein kleiner Fitnessbereich. Nur die Anreise führte kurzzeitig zu einigen Schockmomenten. Mit der Deutschen Bahn sollte der Spass fast 7h dauern!? Abgelehnt!

Aber zum Glück gibt es ja das Flugzeug. Innerhalb 1h war ich von Dresden in Düsseldorf und von dort ging es direkt, dann doch wieder mit einem Zug, nach Dortmund. Insgesamt war ich aber nur 3h unterwegs. Fazit: fliegen fetzt. Start mit lustigem Pilot … bye bye Dresden … einige Minuten zwischen den Wolken … kurz über ihnen (grenzenlose Freiheit) … und zack, schon wieder im Landeanflug.

Was kann ich im Dunkeln über Dortmund sagen? Zu wenig Straßenschilder und definitiv zuviele Treppen in der Innenstadt für meinen Koffer.

Nach einer kurzen Nacht (die Modifikation des Vortrags in letzter Minute hat sich doch noch als notwendig erwiesen), einem tollen Frühstücksbuffet mit Literweise Kaffee und einem erneuten Treppenmarathon quer durch Dortmund (700m sind nicht immer eine überblickbare Distanz) war das Tagungsgebäude erreicht. Ich bin begeistert! Das Herenberg City Center ist mal eine angemessene Localität. Im 18. Stock hat man einen tollen Überblick über die Stadt.

Punkt 09:00 Uhr schlug dann auch meine Stunde. Unter dem Titel “Crosslinking and Patterning of Sensitiv Polymers with Electron Beam Lithography: Sensor Application” gab ich dem Auditorium einen Überblick über meine Forschung der letzten 2 Jahre und welche Ideen mir noch für die Zukunft durch den Kopf spuken. Auch das Englisch lief erstaunlich gut, keiner schaute entsetzt und niemand verließ fluchtartig den Raum.
Den Rest der 2 Tage genoß ich dann meine Kollegen. Die Themenvielfalt war wieder einmal beeindruckend und es sind doch einige interessante Ansätze präsentiert worden, die ich für meine Arbeit in Betracht ziehen werde.

Was ich wie immer positiv anmerken muss, ist die kulinarische Versorgung. Das geliebte Kaffeehaus um die Ecke und vor Ort in wirklich jeder Pause ein abwechslungsreiches Buffet.

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Lilli e.V. stellt sich vor …

lilli-evSeit dem 02. August 2009 gibt es sie, die neue Site des Lilli e.V., eine Homepage von drei afrikaverrückten Thüringern die aktiv Hilfe für Kinder und Kinderprojekte in Afrika leisten wollen.

Ausschlaggebend für die Gründung des Vereins war ein Erlebnis der Vorsitzenden Silvia Fischer:

Am 8. Januar 2008 wurde in Okakahara/Namibia ein kleines afrikanisches Mädchen geboren. Ihre Mutter Maje hatte während der Schwangerschaft einen tragischen Verkehrsunfall, bei dem es vier Tote gab, mit schweren Verletzungen überlebt.
Maje starb wenige Tage nach der Entbindung im Krankenhaus Katutura in der namibischen Haupstadt Windhoek an einer Gehirnhautentzündung.
Zu dieser Zeit weilte die Thüringerin Sylvia Fischer auf der Farm Otjekongo in Namibia, auf der Maje bis dahin ihr zu Hause hatte.
Spontan erklärte sie sich bereit mit dem Farmer Gero Diekmann ins 250 km entfernte Windhoek zu fahren und das Baby aus dem Krankenhaus zu holen.
Damit beginnt die Geschichte von Lilli, deren Namen auch unserr Verein trägt.

“Es war schon ein sehr emotionaler Augenblick meines Lebens, als ich den kleinen Winzling in ihrem Bettchen im Krankenhaus sah und wußte, dass sie ihre Mutter niemals kennenlernen würde.”

In einer spontanen Hilfsaktion per mail spendeten Verwandte, Freunde und Bekannte aus Deuschland die erforderlichen Mittel um für Lilli, die diesen Namen von Sylvia Fischer bekam, Babynahrung, Kleidung, Pflegemittel u.ä. zu kaufen. Lilli lebte die ersten 9 Monate bei ihrer liebevollen Pflegemama Monika.
Inzwischen wird sie im Kreise ihrer vielen Geschwister von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter groß gezogen. Sie ist ein richtiger kleiner Wonneproppen und auf Grund ihrer tragischen Geschichte der Liebling aller Leute auf der Farm Otjekongo. (Quelle Vereins-Homepage)

Ziel des Teams ist die

Förderung der internationalen Völkerverständigung, der Entwicklungshilfe sowie der Zusammenarbeit zwischen Menschen aus Deutschland und Afrika zum Wohle hilfsbedürftiger Kinder.
Vorrangig sollen die Projekte in Namibia verwirklicht werden, können aber auch in allen anderen Ländern in Afrika durchgeführt werden. (Quelle Vereins-Homepage)

Wer sich also informieren, engagieren oder Ideen einbringen möchte, sollte regelmäßig vorbei schauen.


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