Auch in diesem Jahr haben das Magazin FOCUS und der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (VFA) den Fotowettbewerb „Bilder der Forschung“ ausgerufen. Eine Fachjury wird im Oktober den mit 20 000 Euro dotierten Preis für die besten Wissenschaftsfotos verleihen.
Bis zum 13. September 2009 hat zusätzlich das Publikum die Möglichkeit über seinen Favoriten online abzustimmen. Die nominierten Bilder können unter diesem Link angesehen und bewertet werden.
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Ob sich das auch auf andere Arten anwenden lässt, ist noch fraglich, aber amüsant interessant ist diese Meldung schon:
In Südamerika gibt es eine Ameisenart, die ihre männlichen Artgenossen komplett aus dem Programm genommen hat. Weder werden noch männliche Nachkommen produziert, noch werden überhaupt welche zur Paarung benötigt.
Ein Alltag ohne Männchen ist durchaus nicht unüblich unter verschiedenen Insektenarten, jedoch gibt es in der Zeit der Befruchtung immer den Kontakt zwischen Königin und den männlichen Tieren. Eine völlige Asexualität wie bei der Ameisenart Mycocepurus smithii ist jedoch selten. Hier scheint die Reproduktion komplett ohne eine Befruchtung durch Männchen zu funktionieren.
Forscher gehen jedoch davon aus, dass sich diese Art evolutionsbiologisch nicht durchsetzen wird. Als Problem steht hier die fehlende Mischung von Genen durch Rekombination. Es ist zu erwarten, dass schädliche Mutationen sich im Laufe der Zeit ansammeln und die Art deutlich schneller aussterben wird als andere.
Weitere Informationen unter scinexx.
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Das Online-Wissensmagazin scinexx hat sich in dieser Woche in ihrem Dossier für ein aus meiner Sicht sehr interessantes Schwerpunktthema entschieden. Unter der Überschrift “Smarte Kunststoffe und flexible Chips - Polytronik auf dem Vormarsch” geben sie in verschiedenen Übersichtsartikeln einen Einblick in das weitreichende Gebiet der Polymerchemie. Neben neuartigen Synthesevarianten geht es vor allem um das große Anwendungspotential der flexiblen Materialien.
Entsprechend meines Promotionsschwerpunkts empfehle ich natürlich vor allem den Artikel “Nie mehr Venen-Thrombosen? Kunststoffe als Grundlage für Lab-on-Chip-Systeme“. Wem eher nach einem Kurzüberblick und weniger nach speziellen Hintergründen ist, für den ist die Diashow “Smart Plastics” genau das richtige. Eindrucksvolle Bilder und prägnante Beschreibungen überzeugen.
Angelehnt ist das Dossier an die aktuelle Ausgabe des Fraunhofer-Magazins “weiter.vorn“.
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In ihrer Pressemitteilung vom 06.08.2009 bestätigt die Cern den erneuten Start des LHC (Large Hadron Colliders) planmäßig im November durchführen zu wollen. Jedoch mit einigen Einschränkungen:
LHC to run at 3.5 TeV for early part of 2009-2010 run rising later
Geneva, 6 August 2009. CERN’s Large Hadron Collider will initially run at an energy of 3.5 TeV per beam when it starts up in November this year. This news comes after all tests on the machine’s high-current electrical connections were completed last week, indicating that no further repairs are necessary for safe running.
“We’ve selected 3.5 TeV to start,” said CERN’s Director General, Rolf Heuer, “because it allows the LHC operators to gain experience of running the machine safely while opening up a new discovery region for the experiments.”
Following the incident of 19 September 2008 that brought the LHC to a standstill, testing has focused on the 10,000 high-current superconducting electrical connections like the one that led to the fault. These consist of two parts: the superconductor itself, and a copper stabilizer that carries the current in case the superconductor warms up and stops superconducting, a so-called quench. In their normal superconducting state, there is negligible electrical resistance across these connections, but in a small number of cases abnormally high resistances have been found in the superconductor. These have been repaired. However, there remain a number of cases where the resistance in the copper stabilizer connections is higher than it should be for running at full energy.
The latest tests looked at the resistance of the copper stabilizer. Many copper connections showing anomalously high resistance have been repaired already, and the tests on the final two sectors, which concluded last week, have revealed no more outliers. This means that no more repairs are necessary for safe running this year and next.
“The LHC is a much better understood machine than it was a year ago,” said Heuer. “We can look forward with confidence and excitement to a good run through the winter and into next year.”
The procedure for the 2009 start-up will be to inject and capture beams in each direction, take collision data for a few shifts at the injection energy, and then commission the ramp to higher energy. The first high-energy data should be collected a few weeks after the first beam of 2009 is injected. The LHC will run at 3.5 TeV per beam until a significant data sample has been collected and the operations team has gained experience in running the machine. Thereafter, with the benefit of that experience, the energy will be taken towards 5 TeV per beam. At the end of 2010, the LHC will be run with lead ions for the first time. After that, the LHC will shut down and work will begin on moving the machine towards 7 TeV per beam. (offizielle Pressemitteilung)
Wer ab sofort keine wichtigen Fakten zum Urknall-Experiment mehr verpassen möchte, denen sei der Twitter- und der YouTube-Account der Cern empfohlen.
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Die grobe Zeitplanung sah ja mal den September für einen Neustart des LHC vor. Doch scheinbar verschiebt sich das ganze noch um einige Wochen. Laut weltmaschine.de:
Obwohl die Reparaturarbeiten am LHC gut vorangehen, wird sich der Neustart des LHC verschieben: Als die Sektoren in den letzten Wochen für Tests vorbereitet wurden, wurden zwei Vakuumlecks gefunden. Die beiden betroffenen Sektoren waren „kalt“, waren also bereits auf eine Temperatur von etwa minus 191 Grad Celsius herabgekühlt. Bei dieser Temperatur können die Lecks aber nicht repariert werden, deshalb müssen die betroffenen Bereiche der Sektoren auf Raumtemperatur aufgewärmt werden.
So können wir noch eine Weile entspannt unserem Alltag nachgehen, bevor uns dann vielleicht das große schwarze Loch verschluckt oder wir ganz unspektakulär nur ein “paar” interessante Ergebnisse vom derzeit wohl beeindruckensten Experiment bekommen.
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