Kopfschmerzen adé…
Nach dem Champagnergenuss kann es sein, dass am 01.01.2009 der Kopf ganz gewaltig brummt. Wer nun den direkten Weg zum Arzneischrank ansteuert, dem sei gesagt, schottische Forscher haben in vorläufigen Studienberichten veröffentlicht, dass der menschliche Körper wohl in der Lage ist, das Schmerzmittel Salicylsäure
(Bildquelle) selbst herzustellen. Bereits 1990 wiesen Wissenschaftler das Abbauprodukt der Acetylsalicylsäure im Urin und Blut von Probanden nach. Damalige Erklärungen gingen jedoch davon aus, dass diese Spuren aus der pflanzlichen Nahrung kommen. Neuere Erkenntnisse ergaben jedoch, dass gerade mal 20% daher aufgenommen werden, zu wenig also um die nachgewiesenen Mengen zu erklären. Auch die Theorie der Umwandlung aus Benzoesäure, die über Konservierungsstoffe aufgenommen wird, konnte nicht bewiesen werden.
Nun formulierte das schottische Team die These, dass menschliche Organismen die Fähigkeit besitzen, Salicylsäure selbst zu produzieren. Interessant ist jetzt, welche Funktion übernimmt die Substanz neben der Schmerz- und Entzündungshemmung im Körper und welche Ansätze ergeben sich daraus für die Medikamentenforschung.
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