Wissenschaftler aus den USA haben sich Geckofüße als Vorbild für einen neuartigen Klebstoff genommen. Sie entwickelten ein Material auf der Basis von Kohlenstofffasern, die senkrecht aneinander gereiht werden. Sie sind sind nur wenige Nanometer dick und durch ihre gewellte Struktur erreichen sie eine enorme Haftung. Trotzdem sind sie einfach und Rückstandsfrei wieder ablösbar. Einer der Forscher erklärte das Prinzip wie folgt:
Beim Anpressen auf eine vertikale Oberfläche legten sich die verzwirbelten Röhrenspitzen eng an die Haftoberfläche an [...]. Daher sei die Klebewirkung senkrecht zur Röhrenausrichtung besonders groß. Eine geringere Haftwirkung weise der Kleber aber gegen Zugkräfte parallel zur Röhrenausrichtung auf. An Wände angeklebte Gegenstände lassen sich daher relativ leicht wieder entfernen. Auch in dieser Eigenschaft ähnelt der Nanoklebstoff seinem natürlichen Vorbild: Ein Gecko muss seinen Fuß schließlich wieder von der Wand lösen können. (Quelle)
Warum gerade Geckos? Die Tiere sind in der Lage, wenn sie senkrecht an einem Gegenstand entlang klettern, innerhalb einer Sekunde das 15fache an ihrer Körperlänge zurück zu legen. Dafür müssen ihre Füße zum Einen extrem am Untergrund haften, aber auch schnell wieder gelöst werden. Diese Fähigkeit fasziniert die Wissenschaftler um Zhong Lin Wang vom Georgia Institute of Technology in Atlanta (Georgia Tech). Sie imitierten diese Eigenschaften und entwickelten so ihr Produkt.
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Schon seit einigen Tagen gab es keine aktuellen Beiträge mehr auf meinem Blog. Hauptgrund ist natürlich die fehlende Zeit. Meine Arbeitsgruppe konnte nach monatelanger Vorbereitung endlich mit dem Umzug vom Hempel-Bau
in den Andreas-Schubert-Bau
beginnen und daher habe ich die letzten Tage mit Kisten auspacken und neue Laboreinrichtungen in Besitz nehmen verbracht. Das wissenschaftliche Leben ging deshalb vollkommen an mir vorbei.
Na ja, nicht komplett. Mit Interesse habe ich natürlich die Verleihung des Nobelpreises für Chemie verfolgt. Nachdem sich im letzten Jahr der Deutsche Gerhard Ertl über den Preis freuen durfte, wurden 2008 zu gleichen Teilen die Wissenschaftler Osamu Shimomura (Marine Biological Laboratory (MBL) Woods Hole, MA, USA; Boston University Medical School Massachusetts, MA, USA; *1928 in Kyoto, Japan), Martin Chalfie (Columbia University New York, NY, USA, *1947) und Roger Y. Tsien (University of California San Diego, CA, USA, *1952) ausgezeichnet.
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Wissenschaftlern der Universität Freiburg im Breisgau haben molekulare elektrische Dipole bei Temperaturen nahe -273,15 Grad Celsius hergestellt. Dafür werden Atome zunächst auf ultratiefe Temperaturen gekühlt und anschließend mittels eines Laserphotons zu Molekülen verschmolzen. Diese weisen dann keine innere Energie mehr auf und besitzen die Temperatur der Atome aus denen sie erzeugt wurden. Die Forscher verwendeten Lithium und Cäsium und erhielten so eine Dipol-Stärke, die die von Wasser-Molekülen um den Faktor drei übersteigt.
Mit Hilfe dieser neuen Erkenntnissen sollen nun Phänomene wie die Selbstorganisation exotischer kristalliner Strukturen, die Entstehung neuer Aggregatzustände und die Quantendynamik chemischer Reaktionen untersucht werden.
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Durch das Wissenschafts-Cafe bin ich auf einen neuen Chemie-Blog aufmerksam geworden. Dr. Emma erklärt ab sofort die Geheimnisse hinter der Chemie und wie diese unseren Alltag beeinflussen. Als Einstieg für alle Nicht-Chemiker kann ich ihren Artikel “Was ist Chemie überhaupt” nur empfehlen. Ich freue mich über eine weitere bloggende Naturwissenschaftlerin, denn wir sind sowohl in der Blog-Welt, als auch im Laboralltag noch deutlich unterbesetzt. Viel Erfolg und viele Leser!
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