Nanostrukturen für die Datenspeicherung der Zukunft
Wissenschaftlern des Forschungszentrum Karlsruhe ist in Zusammenarbeit mit italienischen Kollegen ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu Speichermedien im molekularen Maßstab gelungen. Sie erzeugten auf Siliziumoxid-Chips mittels einer eigens entwickelten mikro- und nanolithographischer Methode Nanomuster aus Eisen-(II)-Verbindungen. Die Speicherung von Daten erfolgt hierbei nicht durch die Magnetisierung einer rotierenden Scheibe, sondern durch Umschalten von Elektronenspins. Die Steuerung zum Wechsel zwischen höherem und niedrigeren Spin kann durch Temperatur- oder Druckänderung und durch elektromagnetische Strahlung erfolgen. Um die Informationen dann auslesen zu können, müssen die Spinzustandsübergänge der Schalteinheiten mit der Geräteumgebung verbunden werden. Das Forscherteam realisierte das durch die Selbstordnung der Nanokristalle entlang der erzeugten Linien. (Schema)
In ersten Tests konnte das Muster einer bespielten CD in einen Film aus einer entsprechenden Eisenverbindung übertragen werden.
Aktuelle Experimente befassen sich mit der Verwendung dieses Ansatzes unter Raumtemperatur.
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