Nano-Fingerprint von Kristallen

Wissenschaftler der TU Graz konnten in einem aktuellen Forschungsprojekt die Struktur von Einzelmolekül-Schichten mit einer Dicke von drei Nanometern nachweisen. Dieser Fingerabdruck eines 2D-Kristalls stellt einen entscheidenen Ausgangspunkt für die Anwendbarkeit der so genannten “bottom-up”-Elektronik dar.

„Bei der bottom-up-Elektronik werden die Bauteile aus den kleinstmöglichen Einheiten der Materie zusammengefügt. Das Konzept ist revolutionär und erlaubt, elektronische Bauteile in kleinst möglichen Dimensionen mit einfachsten Mitteln zu gestalten” (Quelle)

Um den Nachweis der Kristalle zu erreichen, wurden unter Anderem Messungen mit der Europäischen Synchrotronstrahlungsquelle in Grenoble durchgeführt.
Das Kooperationsprojekt zwischen den Niederlanden, Russland, Deutschland und Österreich stellt laut einem Artikel in der Nature, eine erste Verbindung von Grundlagenforschung und konkreter Anwendung dar.

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