Dipol eiskalt

Wissenschaftlern der Universität Freiburg im Breisgau haben molekulare elektrische Dipole bei Temperaturen nahe -273,15 Grad Celsius hergestellt. Dafür  werden Atome zunächst auf ultratiefe Temperaturen gekühlt und anschließend mittels eines Laserphotons zu Molekülen verschmolzen. Diese weisen dann keine innere Energie mehr auf und besitzen die Temperatur der Atome aus denen sie erzeugt wurden. Die Forscher verwendeten Lithium und Cäsium und erhielten so eine Dipol-Stärke, die die von Wasser-Molekülen um den Faktor drei übersteigt.
Mit Hilfe dieser neuen Erkenntnissen sollen nun Phänomene wie die Selbstorganisation exotischer kristalliner Strukturen, die Entstehung neuer Aggregatzustände und die Quantendynamik chemischer Reaktionen untersucht werden.

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