Neuer Verbundwerkstoff vereint Kunststoffe und Metall

Wenn ein Kunststoff elektrischen Strom leitet und ein Metall plötzlich kaum noch was wiegt, dann hat die naturwissenschaftliche Forschung ihre Hände im Spiel. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Materialforschung (IFAM - Bremen) haben einen neuen Kunststoff-Metall-Hybrid entwickelt, der leicht, Strom leitend und preisgünstig herzustellen ist. In einem speziellen Mischungsverfahren entsteht ein homogenes und elektrisch leitendes Netzwerk, das folgende Eigenschaften aufweist:
- chemisch beständig,
- geringes Gewicht und
- elektrisch und Wärme leitfähig.

Potentielle Anwendungsgebiete eröffnen sich vor allem im Fahrzeug- und Flugzeugbau.

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Dresden leuchtet ein …

Im Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) der Technischen Universität Dresden wird mit Hochdruck an der Effizienzsteigerung von organischen lichtemittierenden Dioden (OLED) geforscht. Einen neuen Höchstwert erreichten die Forscher nun durch die schichtförmige Anordnung organischer Farbstoffe mit unterschiedlichen elektronischen Eigenschaften. So gelang es, den Weg des Lichts durch die einzelnen Schichten und anschließend durch das Glassubstrat so zu modifizieren, dass die Menge an erzeugtem Licht das die OLEDs verläßt, deutlich gesteigert wurde. Diese Steigerung bedeutet einen geringeren Stromverbrauch für eine gleiche Helligkeit. Die Lichtelemente weisen damit derzeit folgende Werte auf:
- sie erreichen bei der Helligkeit eines Computerbildschirms einen Wirkungsgrad von 26, 22 und 3,1 Prozent,
- eine Leistungseffizienz von 81, 101 und
- 4 Lumen pro Watt für die drei Basisfarben rot, grün und blau.

Anwendungen ergeben sich überall da, wo Displays oder Anzeigen notwendig sind, Beispiele sind Handys, Computer oder digitale Kameras.

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Nanostrukturen für die Datenspeicherung der Zukunft

Wissenschaftlern des Forschungszentrum Karlsruhe ist in Zusammenarbeit mit italienischen Kollegen ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu Speichermedien im molekularen Maßstab gelungen. Sie erzeugten auf Siliziumoxid-Chips mittels einer eigens entwickelten mikro- und nanolithographischer Methode Nanomuster aus Eisen-(II)-Verbindungen. Die Speicherung von Daten erfolgt hierbei nicht durch die Magnetisierung einer rotierenden Scheibe, sondern durch Umschalten von Elektronenspins. Die Steuerung zum Wechsel zwischen höherem und niedrigeren Spin kann durch Temperatur- oder Druckänderung und durch elektromagnetische Strahlung erfolgen. Um die Informationen dann auslesen zu können, müssen die Spinzustandsübergänge der Schalteinheiten mit der Geräteumgebung verbunden werden. Das Forscherteam realisierte das durch die Selbstordnung der Nanokristalle entlang der erzeugten Linien. (Schema)
In ersten Tests konnte das Muster einer bespielten CD in einen Film aus einer entsprechenden Eisenverbindung übertragen werden.
Aktuelle Experimente befassen sich mit der Verwendung dieses Ansatzes unter Raumtemperatur.

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Nachtrag zu den “Miniraketen”

Wie ich bereits hier berichtet hatte, wurden im IFW Dresden sich selbst aufrollenden Minimembranen im Mikro- und Nanometerbereich entwickelt, die zukünftig für die Aufklärung des Bewegungsmusters von Bakterien und Viren eingesetzt werden sollen. Nun habe ich einen Link des Instituts gefunden, auf dem die komplette Presseinformation, Fotos und Videoclips der Nanoröhren dem interessierten Leser zur Verfügung gestellt wurden. Einfach mal ansehen und staunen.

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Stephen Hawking geht in Rente

Im Januar 2009 wird der Astrophysiker Stephen Hawking 67 Jahre und erreicht damit die Altersgrenze um am Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik an der University of Cambridge zu arbeiten.
Bereits seit 30 Jahren hat Hawkins nun schon diese Professur inne, die 1663 von Henry Lucas gestiftet und durch dessen Bücher und sein Land finanziert wurde. Der wohl bekannteste Inhaber des Lehrstuhls war Isaac Newton. Zu den bedeutendsten Erkenntnissen von Stephen Hawkins gehören seine Berechnungen zur Hawking-Strahlung, in der “nicht-wissenschaftlichen Welt” wuchs seine Bekanntheit vor allem durch seine populärwissenschaftlichen Bücher “Eine kurze Geschichte der Zeit” (1988), “Das Universum in der Nussschale” (2002) und “Eine kurze Geschichte des Universums” (2003).

(Quellen: 1, 2)

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