Gericht lehnt Antrag gegen Teilchenbeschleuniger ab
Das wohl am meisten diskutierte wissenschaftliche Experiment in den letzten Monaten ist der Start des Genfer Teilchenbeschleuniger “Large Hadron Collider” (LHC) der Cern. Am 10. September sollen laut Homepage die ersten großen Versuche starten und das führt bei einigen Skeptikern zu Weltuntergangsängsten. Eine private Initiative (unter Anderem der Chaosforscher Otto Rössler und der Wiener Philosoph Markus Goritschnig) hat sogar per Eilantrag beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte den Stopp der Experimente beantragt. Dieser scheiterte jedoch, da eine Expertenkommission des Europäischen Teilchenforschungslabor und die deutsche Kommission für Elementarteilchenphysik (KET) die Anlage als sicher bewertet hat. Ob der Versuch, Atomkerne aufeinanderprallen zu lassen, um ähnliche Bedingungen wie beim Urknall zu erzeugen ohne weitere Ablenkungen starten kann, bleibt abzuwarten, denn der Europäische Gerichtshof prüft nun die eigentliche Klageschrift.
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