Der grüne Punkt fürs Universum

Wissenschaftler um Prof. Peter Vörsmann des Instituts für Luft- und Raumfahrtsysteme der Technischen Universität Braunschweig suchen nach Strategien um die ständig zunehmenden Müllberge im All zu vermindern. Dabei handelt es sich unter Anderem um ausgediente Satelliten, Raketenendstufen oder diverses Werkzeug. Mit Hilfe eines Simulationstools haben sie errechnet, wie viel Müll verschiedene Raumfahrt-Missionen im All hinterlassen haben und wie viel wohl in Zukunft noch hinzu kommen wird. Das Hauptproblem des Weltraum-Schrotts ist die Gefahr mit noch intakten Satelliten zusammen zu stoßen und diese nachhaltig zu beschädigen.
Eine Möglichkeit der endgültigen Entsorgung ist laut den Forschern die kontrollierte Verbrennung. Dabei werden ungenutzte Satelliten soweit abgebremst bis sie wieder in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen. Ein anderer Ansatz wäre die “Versetzung” in höhere Umlaufbahnen, wo weniger Verkehr herrscht und dort ein Zusammenstoß unwahrscheinlicher ist. Diese und andere Ideen wurden bei einem internationalen Treffen der Raumfahrtbehörden in Moskau diskutiert. Nun müssen sich die Nationen nach eingehender Prüfung für mögliche Strategien zur Müllentsorgung und zukünftigen Vermeidung entscheiden.

Detaillierte Informationen zum Thema findet man auf der Site des Instituts für Luft- und Raumfahrtsysteme.

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