DNA-Schablone für Nanodrähte

Ein Forscherteam der TU Dortmund, unter der Leitung von Jens Müller, hat eine künstliche DNA- Doppelhelices so modifiziert, dass das Biomolekül als Gerüst zur Anordnung von Metall-Ionen und damit als Schablone für Nanodrähte verwendbar ist. Bisher konnten Stränge mit einer Länge von maximal 19 Basenpaaren hergestellt werden. Durch eine entsprechende Auswahl der DNA-Sequenz können die Eigenschaften der künstlichen Metall-DNA definiert beeinflusst werden.
Mögliche Anwendungen werden von den Wissenschaftlern bisher noch sehr grob vorgegeben, so sieht man die Entwicklung molekularer Drähte, die Anwendung als Katalysator oder als Bestandteil von Sensoren als mögliche Einsatzgebiete.

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