Augen-Klick

Wie die Nature in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, haben amerikanische Forscher um John Rogers der University of Illinois/ Urbana-Champaign ein elektronisches Auge mit einer konkav gekrümmten, netzhautähnlichen und lichtempfindlichen Sensorschicht entwickelt. Verbesserte Abbildungseigenschaften, auch am Rand des Bildes, sind die Folge. Erreicht werden kann dies mit Inseln aus Silizium-Pixeln, die durch Metallverbindungen verknüpft sind. Bisherige Kamerachips waren ausschließlich eben. Der neue Aufbau ermöglicht 256 Pixel durch 16×16 Silizium-Inseln, die auf eine gespannte Membran aufgebracht und dort verknüpft werden. Beim Entspannen zieht sich die Membran zu einer Halbkugel zusammen. In weiteren Untersuchungen werden nun die Pixeldichte und -menge variiert.

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