Den Sternen so nah

Wunderschöne, beeindruckende und faszinierende Bilder von unserem Universum betrachten und von eigenen Entdeckungseisen durch das Sonnensystem träumen. Das macht eine neue Website im Auftrag der NASA möglich. Das Non-Profit-Unternehmen Internet Archive hat in einer einmaligen, spendenfinanzierten Sammlung Millionen (!) von Bildern, Videos und Tonmitschnitte der Raumfahrtbehörde zusammen gestellt. Ich empfehle, viel Zeit nehmen und staunen.

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Was den Bourbon so besonders macht

Prof. Peter Schieberle und seinem Team der Technischen Universität München ist es gelungen, das Bouquet des amerikanischem Bourbon-Whiskey weitgehend zu entschlüsseln. Dafür analysierten sie mit Hilfe des Gaschromatographen 40 Inhaltsstoffe des Whiskeys. Sie entdeckten 13 bisher unbekannte Substanzen, unter Anderem die Schlüsselkomponenten für das Duftprofil. Dazu gehören der Geschmack von gebackenen, fruchtigen und erdigen Äpfel (Inhaltsstoff (E)-beta-Damascenon) und eine Kokosnussnote (Inhaltsstoffe (3S,4R)-Trans-Whiskylacton, (R/S)-gamma-Nonalacton und (Z)-6-dodeceno-gamma-Lacton). Bisher bekannt sind ca. 300 Inhaltsstoffe, die aber nicht maßgeblich für den Geschmack verantwortlich sind.

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Sind der Impact-Faktor und andere Kennzahlen überholt

Das zumindest findet die „International Mathematical Union“ (IMU) zusammen mit dem Internationalen Rat für angewandte Mathematik und dem Institut für mathematische Statistik. In ihrem Gutachten „Citation Statistics“ (link) äußern sie sich sehr kritisch über die Verwendung bibliometrischer Kennzahlen zur Bewertung, Mittelzuweisung, Gehaltsauszahlung und Beförderungsgrundlage für Wissenschaftler. Bisher ist es durchweg üblich die Bereitstellung von Forschungsgeldern bzw. Personalpolitik von der Anzahl der Veröffentlichungen in bestimmten Journalen bzw. der Häufigkeit der Zitation durch Kollegen abhängig zu machen. Doch das eigentlich Wichtige, der fachliche Inhalt bleibt Außen vor und somit ist es gerade für “Randgebiete” schwer finanzielle Mittel einzuwerben. Auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist es äußerst langwierig sich in der “anerkannten” Welt zu beweisen und so an Renommee zu gewinnen, unabhängig davon wie bahnbrechend vielleicht ihre Ergebnisse sind.
Doch wie schnell man von dem Credo “Masse statt (vielleicht) Klasse” wegkommt, ist schwer zu sagen, denn eine alternative, allgemein anerkannte Bewertungsform hat sich bis jetzt noch nicht etabliert.

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Flexible Chips für eine biegsame Zukunft

Flexible Oberflächen auf der Grundlage von Nanoröhrchen sollen die Vernetzung und digitale Steuerung des Alltags maßgeblich voran bringen. Obwohl die Technologie der Datenverarbeitung bereits auf dem nötigen Stand ist, scheiterte die Entwicklung bisher an der Umsetzung eines nötigen Untergrundmaterials. Herkömmliche Silizium-Chips sind zu unbeweglich und damit für den Einsatz, beispielsweise in intelligenter Kleidung unbrauchbar. US-amerikanische Wissenschaftler um John Rogers von der University of Illinois in Urbana-Champaign gelang es nun geordnete Bahnen mit parallel sortierten Nanoröhrchen zu entwickeln, die dadurch ausschließlich die Eigenschaften eines Halbleiters aufweisen. Sie können so Transistoren, logische Schaltungen und ganze Chips mit Schaltkreisen, die bis zu 88 Transistoren umfassen, herstellen. Als möglichen Zeitraum für erste Produkte mit dieser Technologie, geben die Forscher das Jahr 2010 an.

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Wehrhafte Bakterien

Um ihr Überleben zu sichern, schließen sich Bakterien meist zu einem Biofilm zusammen. Dieses Agreement dient hauptsächlich als Schutzwand gegen ihre natürlichen Feinde. Bisher ging man von einer ausschließlich physikalischen Wirkung aus. Verschiedene Forscher haben nun entdeckt, das einige dieser Stämme als weiteren Mechanismus toxische Stoffe bilden, die dann den Feind lähmen oder teilweise auch töten können. Ein Beispiel ist das Meeresbakterium Pseudoalteromonas tunicata, welches ein lilafarbenes Pigment (Violacein) absondert. Einzellige Feinde wie das Geißeltierchen Cafeteria roenbergensis werden dann beim Fressen sofort gelähmt. Diese neuen Erkenntnisse dienen nun als Ausgangspunkt weiterer Forschungen. Besonders interessant scheint mir hierbei die Weiterentwicklung von Desinfektionsmitteln für sterile Arbeitsflächen, wie in Krankenhäusern, die oft durch Infektionen der Patienten kontaminiert sind. Bisher gestaltete sich die rückstandslose Entfernung problematisch.

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