Flexible Chips für eine biegsame Zukunft

Flexible Oberflächen auf der Grundlage von Nanoröhrchen sollen die Vernetzung und digitale Steuerung des Alltags maßgeblich voran bringen. Obwohl die Technologie der Datenverarbeitung bereits auf dem nötigen Stand ist, scheiterte die Entwicklung bisher an der Umsetzung eines nötigen Untergrundmaterials. Herkömmliche Silizium-Chips sind zu unbeweglich und damit für den Einsatz, beispielsweise in intelligenter Kleidung unbrauchbar. US-amerikanische Wissenschaftler um John Rogers von der University of Illinois in Urbana-Champaign gelang es nun geordnete Bahnen mit parallel sortierten Nanoröhrchen zu entwickeln, die dadurch ausschließlich die Eigenschaften eines Halbleiters aufweisen. Sie können so Transistoren, logische Schaltungen und ganze Chips mit Schaltkreisen, die bis zu 88 Transistoren umfassen, herstellen. Als möglichen Zeitraum für erste Produkte mit dieser Technologie, geben die Forscher das Jahr 2010 an.

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