Eindrücke der ECOF 11 in Potsdam

Seit Mittwoch läuft nun die ECOF 11. Im Kongresshotel „Am Templiner See“ treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt und stellen in Vorträgen und Postern ihre Ergebnisse auf dem Gebiet der organisierten Filme vor. Die Tage sind in mehrere Sessions eingeteilt, die jeweils aus einer Keynote-Lecture á 45 Minuten und 3-4 einfachen Lectures á 20 Minuten bestehen. Dazwischen erhält man die Möglichkeit bei Kaffee oder Tee über das gerade gehörte zu diskutieren oder neue Kooperationen anzubahnen. Gestern wurde der Abend mit der offiziellen Poster-Session abgerundet. Insgesamt 74 Beiträge aus den Bereichen Organik, Anorganik, Elektrochemie oder den Polymerwissenschaften wurden ausgestellt. Die Autoren standen dem interessierten Publikum dann für alle Fragen zur Verfügung. Auch mit meinem Beitrag zur Elektronenstrahl-Lithografie an sensitiven Polymeren konnte ich zu der einen oder anderen Diskussion anregen und habe im Verlauf neue Kollegen kennen gelernt und Visitenkarten gesammelt. Der gesellschaftliche Höhepunkt, das Conference Dinner, fand am heutigen Abend statt. Auf einem Schiff wurde der Templiner See erkundet und man konnte sich schon mal sein zukünftiges Seegrundstück für den Altersruhestand aussuchen. Außergewöhnlich für mich an dieser Tagung war der doch deutlich geringe Anteil an jungen Nachwuchswissenschaftlern. Stellen sonst gerade Doktoranden auf Postern ihre Ergebnisse zur Diskussion, waren auf der ECOF sowohl die Vortragenden, als auch die Verfasser der Poster meist gestandene Doktoren oder Professoren. Woran das liegt, hat sich mir bisher noch nicht erschlossen, vielleicht klärt es sich aber in der Nachbetrachtung. Abschließend kann ich aber ein durchweg positives Fazit ziehen und freu mich morgen auf den Abschlusstag mit weiteren Vorträgen.

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Kommentare

  1. In dem geilen Kongresshotel war ich auch mal ‘ne Woche in einem der coolen Studio-Apartements untergebracht. Das Ding rockt! Habe eigentlich recht gute Erinnerungen an die Kantine dort :)

    So lässt sich’s auf Kosten der UNI schon mal in Potsdam aushalten, was? (jaja, Du warst natürlich wegen der Vorträge da - schon klar…)

  2. Das Hotel war wirklich gut. Und die Versorgung mit Nahrhaftem konnte sich echt sehen lassen. Nur werde ich mich mal nicht daran gewöhnen, denn es gibt da auch ganz andere Tagungen. Da zählt der Gedanke, Wissenschaftler leben nur von Forschung und Wasser.

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