Kaffee der bessere Spinat?

Hätte Popeye das gewusst, hätte er vielleicht von dem ständigen Dosen verschlingen abgelassen. Australische Wissenschaftler haben in einem Experiment die Neubildung von Glykogen in Abhängigkeit von der Nahrungszusammensetzung bei sieben Radsportlern verglichen. Am ersten Versuchstag wurde allen Sportlern nach dem Training eine kohlenhydratarme Mahlzeit verabreicht, um so zu gewährleisten, dass die Energiespeicher vollkommen geleert sind. Nach dem zweiten Training erhielten alle ein kohlenhydratreiches Getränk. Ein Teil der Getränke war jedoch zusätzlich mit Koffein, entsprechend 5-6 Tassen Kaffee, versetzt. Nach einer Stunde konnten keine Unterschiede im Glykogengehalt gemessen werden. Weitere drei Stunden später wurde bei der zweiten Gruppe ein deutlich höherer Glykogenanteil und zusätzlich Blutzucker und Insulinspiegel im Blut gemessen.
Die Forscher gehen davon aus, dass durch das Koffein Signalenzyme deutlich stärker angeregt werden und so die Muskelregeneration schneller aktiviert wird. Da es bei einigen Teilnehmern der Studie zu Nebenwirkungen wie Schlafstörungen kam, müssen nun weitere Experimente zur notwendigen Dosis durchgeführt werden.

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