Bild der Woche - Sossusvlei

Das Bild dieser Woche ist wieder eine Impression aus Kristin Thurms Reise nach Namibia. Es handelt sich um das Sossusvlei. Eine beige Salz-Ton-Pfanne (Vlei), die komplett von Namibsand-Dünen umschlossen ist und im Namib-Naukluft-Nationalpark liegt. Nach den seltenen Regentagen kann es dazu kommen, dass sich ein kleiner See am Ende des Vlei bildet. In der Sprache der Nama wir dieser dann der “blinde Fluss” (Sossus) genannt.

© by Kristin Thurm

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Gefahrenpotential Nano - Einschätzen, Untersuchen, Vergleichen

Eine nicht unerhebliche Neugier zeigt sich bei mir ja schon aus beruflicher Sicht für das Gebiet der Nanotechnologie. Mit großer Neugier verfolge ich die Forschungen und neusten Produktinnovationen und schreibe in meinem Blog regelmäßig kurze Beiträge darüber (unter Anderem hier, hier und hier). Doch nun mehren sich auch Artikel in den verschieden Fachzeitschriften über ein mögliches Gefahrenpotential dieser winzigen Partikel. Werden diese Untersuchungen die Euphorie bezüglich dieser scheinbar unendlich einsetzbaren Materialien empfindlich dämmen? Schaut man sich jedoch die Quellen genauer an, zeigen sich erste Mängel in der Vergleichbarkeit der Studien. Eine generelle Gefahr von Nano-Partikel scheint es nicht zu geben. Je nach Abmessung kann es zu krankhaften Veränderungen kommen, aber nicht jede Sorte reagiert bei Tierversuchen versus Zellkulturen gleichermaßen. Was fehlt ist ein einheitliches Testverfahren. Wie Technology Review nun in ihrer Onlineausgabe schreibt, gibt es erste Ansätze über eine umfassende Dokumentation und erste Vorschläge für eine mögliche Gefahrenklassifizierung. Das Woodrow Wilson International Center for Scholars in Washington betreibt eine umfassende Datenbank über Nano-Produkte, diese umfasst derzeit ca. 600 Einträge. Forscher vom Massachusetts General Hospital, der Harvard University und dem MIT arbeiten derzeit an einer ersten Lösung zur Erstellung eines Verfahrens bezüglich des Gefahrenpotentials. Sie testen 50 verschiedenen Materialien, vor Allem mit bildgebenden Verfahren aus der Medizin und hoffen so eine Möglichkeit zur Klassifizierung nach dem Vorbild von Krebstests, bei dem verschiedene Krebsarten mit Hilfe von unterschiedlichen Muster der Genexpression eingeteilt werden, zu finden. Bis man aber statistisch gesicherte Aussagen treffen kann, werden noch weitere Studien mit verschiedenen Fragestellungen notwendig sein.

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Nano-Antennen zerstören Krebszellen

Ellen Vitetta (University of Texas, Southwestern Medical Center in Dallas/USA) und ihre Kollegen haben Nano-Antennen synthetisiert die sie an Krebszellen anbinden können, welche dann gezielt mittels eines Hitzeimpulses zerstört werden. Für die Entwicklung dieses Verfahren kombinierten sie die bereits bekannten Fakten, dass Kohlenstoff-Nanoröhren Wärmenergie aus infrarotem Licht aufnehmen und das Tumore durch Hitze geschädigt werden. Im Reagenzglas konnte gezeigt werden, dass die Röhrchen, gekoppelt an Antikörper, selektiv an den Krebszellen haften. Strahlt man dann Licht mit einer Wellenlänge von 808nm ein, leiten die Antennen diese Energie an die Krebszellen weiter und zerstörten sie. Gesunde Zellen blieben verschont. In weiteren Forschungen, vor allem an lebenden Organismen, muss nun die mögliche Anwendbarkeit in der Krebstherapie umfassend getestet werden.

Bild: Human cancer cells in culture by Matthew Daniels
Bildquelle: link

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Manipulation am Wolkenhimmel

Kein Leben ohne das kühle Nass. Der Mensch besteht zu etwa 63% aus Wasser, unsere Erde ist zu ca. 3/4 mit Seen, Flüssen oder Ozeanen bedeckt und ohne regelmäßige Schauer würden weder Tiere noch Pflanzen überleben und wachsen. Doch so elementar wie er ist, an manchen Tagen kann man gut gerne auf den Regen verzichten. Gerade im Sommer wollen wir in Ruhe grillen oder am Strand liegen, da ist ein plötzlich einsetzender Guss absolut unbrauchbar. Dies gilt natürlich auch für feierliche Veranstaltungen jeglicher Art und Größe.
Die chinesische Regierung plant nun schon seit ein paar Jahren grob und in den letzten Monaten intensiv die Olympischen Sommerspiele 2008. Am Anfang dieses sportlichen Spektakels steht traditionsgemäß die Eröffnungsfeier, auf der sich alle teilnehmenden Nationen vorstellen und sich das ausrichtende Land mit einer farbenfrohen Präsentation zeigt. Momentan sagen Meteorologen für diesen Tag jedoch eine Regenwahrscheinlichkeit von 47% voraus. Damit nun das Event nicht buchstäblich ins Wasser fällt, wird die Wissenschaft jetzt zur Wettermanipulation aufgerufen. Mit Hilfe von Kanonen, Flugzeugen und Raketenwerfern soll ein chemischer Cocktail die Wolken vor der Stadt zum Abregen zwingen und das Entstehen weiterer Wolken verhindern.
Ein Eingriff in das Wettergeschehen ist aber keine Erfindung der Chinesen. Bereits 1946 fanden Wissenschaftler heraus, dass man Wolken abregnen lassen kann, indem man sie mit Silberiodid anreichert. Heute nutzt man Aerosolpartikel als Kondensationskeime zur Anlagerung von Wassermolekülen. Hat sich dann ein schwerer Tropfen gebildet, fällt er vom Himmel.
Ob man am 08. August wirklich einen regenfreien Tag garantieren kann, bleibt zweifelhaft. Zu wenig ist bisher bekannt, welche Wolken beeinflusst werden müssen und wie man diese Manipulationen gezielt einsetzten kann. Allein China gibt derzeit jährlich 60 Millionen Dollar für Forschungen auf diesem Gebiet aus, doch repräsentative Publikationen sind noch Mangelware. Lassen wir uns also überraschen und hoffen vielleicht einfach auf einen gütigen Petrus, der für die Zeit der Spiele sein sonniges Gemüt zeigt.

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Flugschau in Pirna

Heute fand auf dem Flugplatz Pirna eine kleine Flugschau statt. Zu den Programm-Highlights gehörten:

  • Rundflüge mit einem Hubschrauber und einer historischen Ju,
  • eine Stunteinlage eines Kunstfliegers,
  • eine Gruppen-Performance von Fallschirmspringern und
  • Flugeinlagen weiterer unterschiedlichster Flugzeuge.

Hier nun ein paar Eindrücke eines unterhaltsamen Ausflugs, der mit einem leckeren Sommerpicknick verbunden war.

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