“Animatus” - Comics und Wissenschaft vereint
Mit der “Animatus” ist dem Naturhistorischen Museum Basel eine äußerst ungewöhnliche, aber auch herrlich lustige Ausstellung über, auf den ersten Blick scheinbar völlig natürliche, Tierskelette gelungen. Erst beim genauen Hinsehen entdeckt der Besucher, dass die Anatomie der Objekte eigenartige Anomalien aufweisen. Betrachtet man die Fossilien nun genauer, dämmert einem langsam die Erkenntnis … hier handelt es sich zwar um uns allen wohlbekannte Vertreter ihrer Rasse, aber trotzdem kann man sie so in der Natur nicht finden.
Der südkoreanische Künstler Hyungkoo Lee hat sich so populären Comicfiguren wie Donald Duck und seinen Neffen, Bugs Bunny oder Roadrunner angenommen und angelehnt an die Paläontologie ihre Knochen aus Kunstharz und Ölfarbe modelliert. Entstanden sind täuschend echte Ausstellungsstücke die zeitgenössische Kunst und Literatur mit Naturwissenschaft verbindet. Mal wieder eine tolle Idee um vor allem Kinder mit Spaß an die Faszination und Geheimnisse unseres Lebens heran zu führen
Ralf Eisenreich schrieb am 08 Jun 2008 um 8:23 pm ¶
Hey, interessanter Beitrag
Die Ausstellung finde ich echt kreativ.
Claudia Kaiser schrieb am 08 Jun 2008 um 9:59 pm ¶
Schade nur, dass Basel überhaupt nicht in der Nähe liegt. Aber vielleicht gibt es sowas mal als Wanderausstellung. Ich würde es mir sofort ansehen.