Nanotubes -Segen und Gefahr-
Kein Forscher kommt derzeit an dem Trendthema “Nanotechnologie” vorbei. Die Entwicklung winziger, leitfähiger Tubes aus Kohlenstoffatomen hat zu einer Verbesserung von unzähligen Produkten in vielen Bereiche geführt. Sei es die Oberflächenmodifizierung, die Klebetechnik oder das Design neuartiger Computer. Doch nun soll der umfassende Einsatz dieser innovativen Materialien einen ersten Dämpfer bekommen. Forscher der Universität Edinburgh um Ken Donaldson haben nachgewiesen, dass in die Bauchhöhle von Mäusen injizierte Proben mit bestimmten Abmessungen zu Entzündungen und Granulomen führen können. Die Wissenschaftler simulierten die Aufnahme über die Atemwege und stellten fest das vergleichbare Symptome zu einer Asbestvergiftung auftreten. Erste Versuche mit sehr kurzen Nanoröhrchen hingegen, führten nur bei einem Versuchstier zu Schädigungen. Bevor jedoch über den generellen Einsatz von Nanopartikeln diskutiert werden soll, müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Fragestellungen sind unter Anderem die Art und die Menge der Nanotubes die gefährlich sind und welche Krankheitsbilder beim Menschen auftreten könnten.
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