Jobchancen Chemie
Der Stern hat die Zukunftsaussichten der gängigsten Studienmöglichkeiten analysiert und anhand einer „Job-Ampel“ visualisiert. Dabei sehen die Chancen für junge Chemiker auf die nächsten sechs Jahre gesehen ganz gut aus (Bild links anklicken). In einem Kurzportrait wird neben der Vorstellung des Studienablaufs auch eine ehrliche „Warnung“ abgegeben, dass man für ein Chemiestudium eine hohe Frustrationsgrenze haben muss, denn anders sind die komplexen und zeitaufwendigen praktischen Arbeiten kaum auszuhalten. Die Aussichten einen Abschluss zu erreichen, werden wie folgt beschrieben: „Die Erfolgsquote ist niedrig: Nur rund jeder dritte Student des ersten Fachsemesters schloss sein Studium erfolgreich ab. Chemiestudenten an Universitäten brauchen im Durchschnitt 10,8 Semester und waren 2006 beim Abschluss 26,3 Jahre alt.“ Hat man die 5-6 Jahre erfolgreich durch gestanden, schließt sich meist noch eine dreijährige Promotionszeit an.
Aus meinen Erfahrungen kann ich das nur bestätigen, auch bei uns gab es eine enorme Abbrecher- und Wechselquote. Abgeschlossen haben nur ungefähr ein Viertel derer die im ersten Semester voller Hoffnung gestartet waren. Viele hatten den Aufwand einfach unterschätzt. Trotzdem hat mir das Studium sehr viel Spass gemacht und ich kann jedem, der Spass am Forschen und Entdecken hat, Interesse an den Geheimnissen der Welt zeigt und viel Ehrgeiz besitzt die Chemie nur empfehlen. Und die geringen Absolventenzahlen führen auf jeden Fall zu einem entspannten Arbeitsmarkt.
Fischer schrieb am 12 Mai 2008 um 10:48 pm ¶
Kann mich nur anschließen: Chemie ist zwar anstrengend, aber es lohnt sich.