Phantasie und Wissenschaft
In Anlehnung an diesen Kommentar (link) ergibt sich ein interessanter Diskussionsansatz, den ich gern in einem kurzen Beitrag aufnehmen möchte. Vielen Wissenschaftlern, aber auch Fachfremden ist es sicherlich schon so ergangen, dass sie beim Lesen von neusten Forschungsergebnissen zunächst etwas skeptisch auf das Veröffentlichte reagiert haben. Denn viele neue Produkte, Medikamente oder Anwendungen erscheinen zunächst so innovativ das sie einen an Science-Fiction-Geschichten erinnern. Dies wirft dann folgende interessante Frage auf, sind die Autoren dieser Bücher unglaubliche Visionäre mit mehr als umfassenden naturwissenschaftlichen Kenntnissen oder haben sie nur eine weit greifende Phantasie und sind nur durch Zufall den Wissenschaftlern vermeintlich um Jahre voraus. Sollte ersteres zutreffend, stellt sich die Frage, warum sie nicht selbst zu Forschern geworden sind und versuchen Ihre Ideen umzusetzen. Konnten oder wollten sie sich einem organisierten Studium und dann Forschungsalltag nicht unterwerfen? Oder sind viele Naturwissenschaftler rege Leser von Zukunftsromanen und fantastischen Comics und nutzen diese ab und zu als Ansätze für neue Ideen? Denn vieles was in Büchern oder Filmen funktioniert, lässt die Sehnsucht zu, so etwas auch im realen Leben zu erschaffen und so unseren Alltag zu erleichtern.
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