Mittels Gedanken die Lust auf Süßes verringern

Die Psychologin Suzanne Higgs der Universität Birmingham präsentiert in ihrer Studie Ergebnisse zum „gedankenkontrollierten“ Essverhalten weiblicher Probanden. Sie untersuchte welchen Einfluss Erinnerungen an ein wenige Stunden zurückliegendes Essen auf das subjektive Hungergefühl hatten. Dafür sollten Frauen kurz nach dem Mittag so viele Kekse essen, wie sie wollten. Zuvor wurden sie jedoch in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe schrieb einen Bericht über ihre Anreise zur Studie, die zweite schrieb über das vergangene Mittagessen. Die Forscher stellten fest, dass nach einer konkreten Auseinandersetzung mit dem Essen deutlich weniger Kekse gegessen wurden als von den anderen Teilnehmern. Zunächst widersprechen diese Ergebnisse bisherigen Studien, die ergaben, dass der Gedanke an Essen das Hungergefühl verstärkt. Vermutet wird, das die Erinnerung an eine bestimmte Mahlzeit das Gefühl verringert, ein allgemeiner Gedanke jedoch zu mehr Hunger führt.

Verwandte Artikel

Kommentar schreiben

Die E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt. Felder mit * müssen ausgefüllt werden.

*

*