Lösliche Injektionsnadeln für weniger Schmerzen entwickelt

Dem Koreaner Hyung Il Jung und seine Kollegen der Universität Seoul ist es gelungen eine Injektionsnadel bis zur patentreife zu entwickeln, die nach der Medikamentengabe im Körper verbleibt und sich lokal zersetzt. Die biologisch abbaubaren Mikronadeln können dabei teilweise aus dem Wirkstoff selbst bestehen. Die größte Herausforderung bei der Entwicklung geeigneter Materialien war der Anspruch, dass die Nadeln so dünn sind, dass sie keine Schmerzen verursachen, aber trotzdem ihre Stabilität behalten. Realisiert wird dies folgender Maßen: der Wirkstoff wird mit einer hochviskosen und klebrigen Komponente vermischt, als Film auf eine Oberfläche aufgebracht und anschließend werden mit Kontaktspitzen die dünnen Nadeln gezogen. Nach dem Aushärten können sie dann verwendet werden. Als Anwendungsgebiete erschließen sich mit dieser Methode neben der Medikamentengabe auch die Bereiche der Kosmetikbranche.

(Bildquelle: link)

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Trackbacks & Pings

  1. Phantasie und Wissenschaft - claudia kaiser am 28 Apr 2008 um 9:45 am

    [...] Anlehnung an diesen Kommentar (link) ergibt sich ein interessanter Diskussionsansatz, den ich gern in einem kurzen Beitrag aufnehmen [...]

  2. Spritzen ohne Schmerzen - claudia kaiser am 21 Jul 2008 um 12:35 pm

    [...] es auf dem Gebiet der Injektionsnadeln bereits erfolgreiche Ansätze zur schmerzfreien Verabreichung von Medikamenten gibt, haben nun asiatische Forscher Mikrospritzen [...]

Kommentare

  1. Das ist ja dann so eine Spritze wie in Star Trek. Denen tat die Injektion auch nicht weh. Entweder hatten die über den Schmerz die volle Kontrolle oder es war eine schmerzlose Spritze. Nun kann man von letzterem ausgehen, wenn die Realität die Fiktion einholt. Wobei ein Mückenstich auch kein Schmerz verursacht. Gibt es also schon.

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