Begründer der Chaos-Theorie gestorben

Der Schöpfer der Chaos-Theorie, Edward Lorenz, ist im Alter von 90 Jahren in seinem Haus in Cambridge, Massachusetts, gestorben. Nur durch einen Zufall entdeckte er das Phänomen, als er während seinen Meteorologieforschungen Wettersimulationen per Computer berechnen ließ. Die als „Schmetterlingseffekt“ bekannt gewordene Erkenntnis besagt, dass schon kleinste Ursachen schwerwiegende Folgen haben können. Lorenz erklärte es an Hand folgenden Beispiels: „Wenn ein Schmetterling in Brasilien mit seinen Flügeln flattert, führt das zu Bewegungen in der Atmosphäre, die in Texas einen Tornado auslösen können.“ Doch nicht nur die Meteorologie ist von der Entdeckung des „deterministischen Chaos“ beeinflußt, sie wirkt ebenso auf mathematische, naturwissenschaftliche, aber auch sozialwissenschaftliche Probleme. Diese Theorie ist der Grund, warum Wettervorhersagen nur bis maximal zwei bis drei Wochen annähernd exakt sind.
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