Auf dem Weg zu einem vollständigen PSE
Wie wissenschaft.de (link) berichtet, orientiert sich die Arbeitsgruppe um den russischen Kernphysiker Yuri Tsolakovich Oganessian (Wissenschaftlicher Leiter des Flerov Laboratory of Nuclear Reactions, Moskau) bei ihren Experimenten zur Herstellung (neuer) schwerer Elemente bereits jetzt in Richtung einer Kernladungszahl von 164. Auf dem aktuellen Frühlings-Symposium der American Chemical Society in New Orleans berichtete Oganessian, dass er und seine Kollegen momentan an der Erzeugung des Elements mit einer Kernladungszahl von 120 arbeiten. Das letzte Element, welches in der Natur stabil existiert, ist Uran mit 92 Protonen. Elemente mit einer höheren Protonenanzahl erhält man ausschließlich künstlich mittels Beschuss der Atomkerne mit Kernbausteinen. Den russischen Wissenschaftlern geht es nur um die Synthese der Elemente, ohne zunächst auf potentielle Anwendungen zu achten.
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