Kann “Atom”, der winzige Superheld, wirklich auf einem Elektron durch eine Telefonleitung reisen

Was haben Chemie, Physik und Biologie mit Superman oder Spider-Man gemeinsam? Und was würde passieren, wenn diese Helden ihre Comicwelt verlassen würden und plötzlich in der realen Welt auftauchen. Diesen Fragen geht James Kakalios, Professor für Physik und Astronomie an der Universität von Minnesota schon seit Jahren in seinem Seminar “Alles was ich über Naturwissenschaften weiß, habe ich aus Comics gelernt” nach. Nun hat er das Buch „Physik der Superhelden“ veröffentlicht um nicht nur seinen Studenten das Gebiet der Naturwissenschaften auf amüsante Weise näher zu bringen. Er erklärt Newtons Bewegungsgesetze, Einsteins Relativitätstheorie genauso wie die Hintergründe der Thermodynamik an Hand der fantastischer Kräfte der Helden und Schurken aus den beliebtesten Comics seit den 60er Jahren. Außerdem erläutert er zahlreiche Produkte der Neuzeit mit Hilfe der Erscheinungen und Figuren der Comics. Dazu gehören Dinge wie die Mikrowelle, Airbags und Transistoren. Doch was wird das Ergebnis seiner „Forschungen“ sein? Halten sich die Fähigkeiten doch viel exakter als erwartet an die geltenden Gesetze der Natur oder waren die Autoren einfach nur mit einer grenzenlosen Phantasie ausgestattet. Und es bleibt noch die Frage zu klären, ob Comicbücher nicht manchmal innovativer und schneller als die Wissenschaft ihrer Zeit waren.

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