Entwicklung der chemischen Industrie in Deutschland 2007
Nach dem 4.Quartalsbericht zur wirtschaftlichen Lage der chemischen Industrie 2007 (link) planen die deutschen Chemieunternehmen mit einer beschaulicheren Wachstumsgeschwindigkeit für 2008. Als Hauptgründe werden dabei die Finanz- und Immobilienkrise in den USA, der damit verbundene starke Euro und wesentlich gestiegene Rohstoffpreise angeführt. Nach einem durchschnittlichen Wachstum im letzten Jahr von 4,3%, werden für 2008 ca. 2,5% erwartet. Trotz der bereits zu erkennenden Stagnation der Umsätze im 4. Quartal 2007 stieg die Anzahl der Beschäftigten um 0,3% auf nun insgesamt 437.300. Was die Exporte chemischer Produkte angeht, zeigt sich eine Trendwende. War die Nachfrage in den USA weiterhin rückläufig, so nahm der Import deutscher Produkte in asiatischen und lateinamerikanischen Ländern, Russland und im Nahen Osten deutlich zu. Damit waren die Kapazitäten der Produktionsstätten mit 84,2% gut ausgelastet.
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